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3

Es sind nun 2 Jahre vergangen und ich bin jetzt 16 Jahre alt. Sebastian und ich sind in dieser Zeit mehr zusammen gewachsen. Wir waren schon ein gutes Team, aber dadurch das ich im Krankenhaus gewesen bin, habe ich ihn sehr vermisst und gemerkt wie sehr ich ihn doch bei mir an meiner Seite brauche.

,,Kleiner kommst du mal bitte." rief Sebastian mich.

Ich stand von meinem Schreibtischstuhl auf und ging nach unten ins Wohnzimmer.

,,Was gibt's denn?"

,,Was hältst du davon, wenn wir noch einen Jungen adoptieren?"

Geschockt schaute ich ihn an.

,,Nein warum? Reiche ich dir denn nicht?"

Er kam zu mir und wollte mich den Arm nehmen, aber ich ging ein paar Schritte nach hinten.

,,Kleiner es ist nicht so das du mir nicht reichst, sondern das ich noch jemanden ein zu Hause schenken möchte."

Betroffen schaute ich ihn an. Ich schüttelte meinen Kopf und ging weiter nach hinten.

,,Kleiner?"

,,Du willst mich nicht mehr, du willst mich ersetzen und nach 10 Jahren die ich hier bin rausschmeißen."

,,Was nein so meinte ich das doch gar nicht. Ich dachte du willst, vielleicht jemanden mit dem du etwas unternehmen möchtest und jemanden zum reden."

,,Aber ich brauche niemanden ich habe doch dich und das reicht mir doch."

Tränen sammelten sich langsam in meinen Augen.

,,Kleiner ich werde auch nicht immer da sein und es wird auch Themen geben, über die du nicht mit mir reden möchtest."

,,Ich wusste es, du willst mich ersetzen."

Ich rannte aus dem Haus und einfach irgendwo hin wo er mich niemals findet.

Ich saß an einem See, der schön ruhig war. Seit 3 Stunden saß ich hier in der Ruhe und erinnerte mich an das was Sebastian gesagt hat.

,,Ich will keinen Bruder oder eine Schwester, ich will doch einfach nur mit ihm allein sein. Reden und etwas unternehmen kann ich doch mit ihm machen, ich will nicht noch jemanden dabei haben, der zwischen uns funkt."

,,Ich hab's ja jetzt verstanden kleiner."

Erschrocken drehte ich mich um und sah Sebastian, der etwas weiter hinter mir stand.

,,Allerdings hat sich das für mich so angehört als wärst du eifersüchtig."

,,Was das stimmt doch gar nicht. Ich will nur nicht, das uns jemand auseinander bringt."

,,Ach, Mensch kleiner komm her."

Schnell stand ich auf und rannte in Sebastian's Arme.

,,Niemand wird uns auseinander bringen, darüber brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Ich werde dich immer lieben mein kleiner."

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