Bibliothek
Deutsch
Kapitel
Einstellungen

Kapitel 2

Das wie vielte Opfer war ich wohl schon hier drinnen?

Egal, das ganze konnte mich nicht beeindrucken, mein Vater würde mich immerhin schon bald hier raus holen lassen, da war ich mir sicher.

Jefferies' Mafia beitreten?

Hah, nicht mal in seinen verdammten Träumen!

***

Am nächsten Morgen ließ Jefferies mich aus dem Raum holen, in dem am Tag zuvor tatsächlich alle zwei Stunden jemand zu mir reinkam und kurz nach mir sah, ich bekam aber auch was zu essen und zu trinken.

Ich fand mich nun also in Jefferies' Büro wieder und setzte mich ihm an seinem Schreibtisch gegenüber.

"Guten Morgen, konntest du schlafen?", fragte Jefferies mich sofort.

"Ich hab schon schlechter geschlafen, danke", sagte ich desinteressiert und verschränkte meine Arme vor meiner Brust.

"Und? Deine Meinung geändert?", hakte er dann nach und lehnte sich breit grinsend in seinem Bürostuhl zurück. "Selbstverständlich nicht. Sie wissen gar nicht mit wem Sie es hier zutun haben! In ein paar Stunden bin ich hier wieder raus und Sie werden nie wieder die Möglichkeit bekommen, mich auch nur auf einem Bildschirm sehen zu können!", zischte ich. "Hm...wäre dein Vater dann nicht schon längst hier aufgetaucht?", fragte er, sein grinsen schien siegessicher.

"Freuen Sie sich nicht zu früh", meinte ich also nur, doch wunderte es mich auch, dass mein Vater noch nicht aufgetaucht war.

"Hah, nein Taylor, du solltest dich nicht zu früh freuen!", lachte er auf, ich legte still meinen Kopf schief. "Deinen Vater hab ich auch in Gefangenschaft nehmen lassen, aber nicht hier, an einem anderen Ort, er soll mir immerhin nicht bei meinem Plan in die Quere kommen. Ach, und sein Bodyguard ist Tod", sagte Jefferies mir dann. Er sprach, als wenn es das normalste der Welt wäre.

"Bitte was?! Lassen Sie mich sofort hier raus Sie verdammtes Arschloch!", schrie ich schockiert und versuchte Jefferies' Büro zu verlassen, jedoch war die Tür von der anderen Seite aus abgeschlossen.

"Sie sind krank !", zischte ich noch wütender als zuvor.

"Danke", nickte er kurz und wies mich darauf hin mich wieder zu setzen, zögerlich tat ich dies auch.

"Wir haben deinem Vater nichts getan und wir werden ihm auch nichts tun...damit dies aber auch so bleibt musst du das hier  aber einmal unterschreiben", meinte er dann und schob mir ein Schreiben vor die Nase.

"Was ist das?", fragte ich ihn und sah ihm dabei lustlos in die Augen.

"Unterschreib einfach!", hetzte er mich.

"Was das ist !", wurde ich nun lauter. "Der Vertrag, der besagt, dass du für mich arbeitest, und dein Vater somit auf sein Leben lang verschont bleiben wird", meinte er dann, nachdem er tief seufzte.

"Hören Sie, ich sage es Ihnen zum letzten Mal, ich werde nicht  für Sie arbeiten!", wiederholte ich mich Mal wieder.

"Taylor, nur ein Knopf, und bei der Stelle, wo dein Vater untergekommen ist, wird die Nachricht rausgeschickt, ihn zu töten, zeitgleich passiert dir hier  dasselbe", klärte er mich auf, wieder grinste er siegessicher.

"Also? Willigst du nun endlich ein?", fragte er mich dann noch und hielt mir erwartungsvoll einen Kugelschreiber hin.

Sollte ich wirklich?...

Laden Sie die App herunter, um die Belohnung zu erhalten
Scannen Sie den QR-Code, um die Hinovel-App herunterzuladen.