Kapitel 1
"Taylor Kadden...hm, lasst mich mit ihm alleine!", forderte Jefferies und plötzlich verließen die drei anderen Männern den Raum, ich hörte das Schloss der Tür klacken, eingeschlossen, nur noch Jefferies und ich.
"Wer zur verfickten Hölle sind Sie und was wollen Sie von mir?!", fragte ich ihn.
"Setz dich doch erstmal!", forderte Jefferies mich auf und stellte sich von seinem Platz auf. "Nein, das werde ich nicht tun!", meinte ich nur und verfolgte jeden seiner Schritte, da er auf mich zukam. Er musterte mich von oben bis unten, lief um mich herum und grinste sich einen ab.
Ich hasste ihn jetzt schon.
Ich muss zugeben, dass es nicht das erste Mal war, dass ich entführt wurde, also ging es mir doch schon ziemlich am Arsch vorbei was hier gerade abging, mein Vater würde mich sowieso in wenigen Stunden hier rausholen lassen, doch dieses Mal würde ich auf mich alleine gestellt sein, was ich zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht wusste.
"Naja, wie soeben schon gesagt bin ich Justin Jefferies, der bekannteste Mafia Boss, der dir je vor die Augen treten wird, Taylor!", sagte er dann irgendwann. "Und von mir wollen Sie jetzt was ?", fragte ich erneut und seufzte tief.
"Hm...lass mich überlegen...ich will dich in meinem Team", meinte er.
"Wieso mich? Und wofür?!", hakte ich weiter nach, Jefferies bleib endlich vor mir stehen, meiner Meinung nach jedoch zu nah. Er sah mir tief in die Augen und grinste wieder vor sich hin.
"Du stehst mir schon lange im Visier, mein Junge-", ich unterbrach ihn : "Ich bin ein Mann, falls Sie zu blöd sind um das zu sehen."
"Nein, ich weiß dass du erst 17 bist, ich hingegen bin 20 mein Freund, also spiel dich hier nicht so auf, ja? Jedenfalls...wollte ich dich deswegen haben, jung und temperamentvoll, deine Art gefällt mir. Okay, du bist aber auch hier, weil ich will, dass du für mich arbeitest", sprach er seine Forderung aus. "Arbeiten? Für Sie?! Wovon träumen Sie nachts?", lachte ich spöttisch auf. "Geld, Drogen, Waffen, davon, dich in meinem Team zu haben", zählte er auf und setzte sich wieder auf seinen Stuhl, ich fing an zu lachen.
"Komm Taylor, du gehörst jetzt zu uns", meinte er.
"Ganz sicher nicht!", spottete ich und setzte mich nun doch, das ganze hier schien länger zu dauern als ich dachte.
"Okay hör zu, ich lasse dich auf einen Waffenschmuggel vorbereiten und dann tust du genau das mit meinen Männern. Dafür...lasse ich dich heile Leben, versorge dich, spreche dir Belohnungen und Extras zu und...lasse dich dafür nicht töten", lächelte er, er schien wirklich überzeugt von sich selbst zu sein, das kotzte mich an.
"Ich lasse mich von Ihnen doch nicht bestechen oder bedrohen! Wenn Sie Ihre Waffen haben wollen, dann holen Sie sich die gefälligst selbst! Ich bin nicht Ihr Bimbo, während Sie hier auf Ihrem Arsch sitzen und es sich gut gehen lassen!", wurde ich nun lauter, nicht mit mir!
"Du gefällst mir", grinste Jefferies, er schien sich von meinen Worten nicht beeindrucken zu lassen.
"Und Sie können mich Mal!", spottete ich also.
"Männer!", rief Jefferies plötzlich und die Tür wurde wieder aufgeschlossen, die drei Männer von zuvor kamen zurück und stellten sich vor dem Schreibtisch von Jefferies auf.
"Kadden möchte gerade wohl nicht kooperieren...ins Zimmer mit ihm, alle zwei Stunden nach ihm sehen und vor der Tür durchgehend Wache halten, sofort!", forderte Jefferies. Noch bevor ich überhaupt auf die Idee kommen konnte zu flüchten, wurde ich schon gepackt.
"Taylor, du hast 48 Stunden, entscheide weiße", nickte Jefferies mir noch zu, bevor ich abgeführt wurde. Ich versuchte mich zu wehren, zu schreien, zu drohen, alles mögliche, doch gegen diese drei Männer um mich herum schien ich nichts ausrichten zu können.
Ich wurde in einen komplett grünen Raum gesperrt, bloß mit einem Bett und einem angrenzenden, kleinen Bad. Der Raum trug einige Fenster an sich, doch von außen waren enge Gitterstäbe befestigt.
Das wie vielte Opfer war ich wohl schon hier drinnen?
Egal, das ganze konnte mich nicht beeindrucken, mein Vater würde mich immerhin schon bald hier raus holen lassen, da war ich mir sicher.
Jefferies' Mafia beitreten?
Hah, nicht mal in seinen verdammten Träumen!
