2. Kapitel, Ly
Er streichelte über mein Haar, während ich mich langsam in seinen Armen beruhigte.
Trotz dessen, dass er mir gänzlich unbekannt war, war es mir nicht einmal unangenehm.
Meine Hände zitterten an seiner Brust und er hielt mich einfach fest.
Vielleicht lag es daran, dass er meinem Vater so ähnlich war oder aber, weil es seitdem die erste Umarmung war, die ich zugelassen hatte.
Aus einem unergründlichem Grund ging es mir sogar sehr viel besser.
Ich fühlte mich gelöst wie lange nicht mehr, wie als hätte er meine Tür aufgebrochen und das Gas abgestellt, was gedroht hatte mich langsam und quälend zu ersticken.
Das erste Mal konnte ich wieder fühlen, wie meine Lungen sich wie selbstverständlich mit Sauerstoff füllten und ich spürte, wie meine Brust sich langsam hob und wieder senkte.
"Es tut mir leid, Ly. Aber das war zwingend notwendig.", flüsterte er leise.
Ich nickte.
Er hatte mich mit Absicht provoziert und gleich am Anfang mein Pflaster abgerissen.
Und komischerweise so gleich eine Bindung geschafft.
"Ich weiß. Es geht mir schon etwas besser. Danke."
"Nicht dafür. Soll ich dir mal dein Zimmer zeigen?"
Ich nickte an seiner Schulter und wir standen auf.
Dabei zog er sein von mir vollgerotztes, kariertes, dickes Hemd aus, sodass er nur noch im Tshirt bekleidet vor mir stand.
"Sorry.", murmelte ich leise.
"Ich bin nicht..."
"Aus Zucker, ich weiß.", beendete ich seinen Satz und lächelte tatsächlich das erste Mal wieder seit langer Zeit, wenn auch nur schwach.
"Was war das?"
Er blickte mir ungläubig entgegen und kurz glaubte ich, er hätte eine Tarantel auf meiner Schulter entdeckt.
"Was?", gab ich verdattert zurück und blinzelte verwirrt.
"Na, das?"
Er deutete auf meine Mundwinkel, die sofort wieder zum zucken anfingen.
Es funktionierte.
"Lass das!", lachte ich leise auf und folgte ihm die Treppen nach oben, welche ich vorher schon einmal kurz bemerkt hatte.
Oben gab es genau vier Türen, die sich alle gegenüber lagen.
Die erste öffnete er langsam und wartete meine Reaktion ab.
Das Zimmer war wundervoll.
An der rechten Seite stand ein Bett aus Holz mit blauer Bettwäsche und einer braunen Steppdecke darüber, an der rechten Seite befanden sich eine Kommode und ein Spiegel.
Aber das Highlight war ein eigener, kleiner Balkon, der geradeaus gerichtet war.
Neben der Türe stand der Schreibtisch, vermutlich weil er so an den Fenstern ausgerichtet war.
Ein weißer Teppich aus, wie ich hoffte, Kunstfell, rundete das Zimmer ab.
Es gefiel mir.
"Es ist toll. Vielen Dank!"
Er nickte freudig.
"Schön, dass es dir gefällt.
Gegenüber ist das Badezimmer und nebenan ist das Zimmer meines Sohnes."
"Du hast einen Sohn?"
"Ja, ich habe ihn vor ein paar Jahren adoptiert.", erklärte er mir mit viel Stolz in der Stimme.
"Wie heißt er?", fragte ich ihn interessiert.
"Alexander."
"Und wie alt ist er?", führte ich mein Verhör fort.
"Er ist schon achtzehn."
Ich nickte.
"Wo ist überhaupt mein Koffer?", fiel mir da auf.
Hier schien er zumindest nicht zu sein.
"Ich habe mir erlaubt, die Sachen darin ebenso in die Waschmaschine zu stopfen."
"Das hätte..."
"Ich weiß.", unterbrach er mich lächelnd.
"Möchtest du mitkochen?"
"Nein, danke. Ich würde lieber etwas schlafen. Ich bin kaputt von der langen Reise."
Um dem gesagten mehr Ausdruck zu verleihen, gähnte ich noch zum Anschluss.
Mit einem Mal war ich wirklich fürchterlich Müde und ich wusste nicht, wann ich zuletzt so richtig geschlafen hatte.
Luke nickte verständnisvoll.
"Ich hab dir ein Paar frische Klamotten von Alec in die Kommode da gepackt.
Er ist sowieso nicht da und ich wollte ihn deshalb nicht anrufen, fürchte aber auch das er nichts dagegen hätte.
Pass nur auf, dass du sie nicht irgendwie.. Kaputt machst, in Ordnung?"
Ich nickte. "Danke."
"Ja, ja.", brummte er, winkte ab und war gegangen.
Hinter mir fiel die Tür leise in das Schloss und mein momentan bester Freund - die Stille - kehrte zu mir zurück.
Ich begann sogleich, mir meine dunkle Jeans von den Füßen zu streifen und den schwarzen Hoodie sowie das Top über den Kopf zu ziehen.
Danach warf ich einen Blick in den Spiegel und konnte sofort verstehen, was genau Luke gemeint hatte, als er zu mir sagte: "Bei Gott, siehst du beschissen aus."
Ich sah beschissen aus, wahrlich.
Dünn, ausgelaugt, kraftlos.
Meine Haare hatten vor langer Zeit einmal geglänzt, doch davon war nichts mehr übrig.
Jetzt hingen sie wie nasses Stroh auf meinem Kopf und meine Augen blickten leer und ausdruckslos zurück.
Nicht einmal mein Mund lächelte.
Nichts lachte.
Ich hing einfach nur so da, wie als würde ich in jedem Moment zusammen brechen.
So konnte es nicht mehr weiter gehen.
Ich sollte es als Neuanfang wahrnehmen, als neue Chance.
Mit ihnen leben kann ich vielleicht nicht mehr, aber ich kann für sie leben.
Nach dieser Erkenntnis rappelte ich mich schließlich auf und kämmte mir meine Haare, wobei ich dreifach so lange brauchte wie normalerweise benötigt.
Sie waren einfach zu verknotet und strohig geworden.
Erschreckenderweise hatte ich mich richtig gehen lassen und als mir das klar wurde, gab es kein halten mehr.
Gott sei Dank hatte mein Kulturbeutel die Misere in dem Koffer heil überstanden und somit hatte ich alle meine Toilettenartikel bereit.
Schnell huschte ich in das Badezimmer, sperrte die Türe ab und kam gar nicht großartig dazu, die große Wanne und die bunten Fliesen zu bewundern.
Ich sprang unter die Dusche und schrubbte mich mit meinem Peeling-Schwamm ab, ließ meine Haare mit Shampoo ein und machte eine Ganzkörperrasur.
Schließlich duschte ich mich wieder ab, legte eine Spülung ein und wusch mich mit dem Duschgel.
Anschließend genoss ich noch ein wenig das warme Wasser auf der Haut, bis ich mich endgültig abduschte und aus der Dusche stieg.
Schnell rubbelte ich mich trocken und schlüpfte in das graue Shirt und die ebenso grauen Jogginghosen.
Weiße Socken hatte er mir ebenfalls hergerichtet, die ich dankbar über meine Füße zog.
Kurz überlegte ich sogar meine Nägel zu lackieren, beließ es dann aber dabei.
Nicht, dass auf den weißen Socken noch ein winziges Fleckchen wäre.
Dieser Alec hatte sich ziemlich eingebildet angehört und irgendwie hatte ich das Gefühl, es wäre ihm vielleicht doch nicht ganz so Recht, dass ich seine Klamotten nun trug, wie Luke behauptet hatte.
Gott sei Dank war er nicht hier.
Auf eine Diva konnte ich verzichten.
Ich schnappte mir meine Zahnputzsachen,
besah ich mich wieder in dem Spiegel und war einigermaßen zufrieden mit meinem Spiegelbild.
Immerhin war ein wenig leben wieder in mir drin.
Ausgiebig putzte ich meine Zähne und schnappte mir dann erneut meine Bürste, um meine Haare zu kämmen.
In den Spitzen sowohl als auch in den Haarlängen verteilte ich anschließend noch etwas Öl.
Einen Föhn konnte ich nirgends entdecken und so band ich mir einfach kurzerhand einen Dutt.
Dann schnappte ich mir noch meine dreckige Unterwäsche und machte mich auf den Weg zurück zu meinem Zimmer.
Dort angekommen warf ich die Schmutzwäsche in einen kleinen Korb neben der Kommode und mich selbst auf das Bett, welches wirklich gemütlich war und in dem ich es aushalten würde.
Ich kuschelte mich in die weiche Bettwäsche und obwohl ich in einer neuen Umgebung war, fühlte ich mich so wohl, dass ich in einen tiefen Schlaf fiel.
Sie rannten neben mir her und waren dabei so anmutig wie eine Gazelle, jedoch auch so stark und angriffsbereit wie ein Löwe.
Die Tatzen gruben sich tief in den feuchten Waldboden, der bei jedem Tritt knackte und nasses Holz oder kleine Kieselsteine aufwirbelte.
Das Fell war bei dem einen in einem satten rostbraun, während das des anderen eher in dunkel- sowie in hellgrau gescheckt war.
Der Wolf rechts von mir war so schwarz wie die Nacht selbst, während der linke von mir stahlgrau schien.
Er heulte mir zu und war bereit.
Komischerweise konnte ich mit ihnen Schritt halten und beinahe fühlte es sich an, wie als würden wir durch die Luft fliegen.
Ich wollte mich vergewissern, ob dem auch wirklich so war und stockte.
Dort, wo mich meine Beine tragen sollten, trugen mich Tatzen und ich heulte auf.
"Ly!",schüttelte mich jemand an der Schulter und sofort schlug ich meine Augen auf.
Ich hatte anscheinend nur geträumt und war hier, hier in diesem Bett, in diesem Zimmer, in diesem Haus.
"Pffffffff.", atmete ich langsam aus und musste mir einen Moment nehmen, um mich neu besinnen zu können.
Es hatte sich so schrecklich real angefühlt.
"Alles in Ordnung?", fragte Luke mich besorgt, während er mich überlegend musterte.
"Ja, ich hab da nur so etwas geträumt.. Ich weiß auch nicht.. Es war so.. Real."
"Wovon handelte es sich denn?"
"Ich weiß auch nicht.. Keine Ahnung.", log ich ihn an.
Meine Angst, dass er mich endgültig für verrückt halten könnte, besorgte mich.
"Ly, in diesem Haus gibt es eine Regel. Eine.", erklärte er mir fest und blickte mir dabei ohne mit der Wimper zu zucken in meine grünen Augen.
"Hier lügen wir uns nicht gegenseitig an, in keinem Fall. Wir müssen uns hier allen gegenseitiges Vertrauen und den Respekt schenken.
Wenn du mir also etwas nicht sagen möchtest, dann Behalt es für dich.
Aber lüg mich nicht an, verstanden?"
Ich nickte über seinen leichten Tadel und er stand auf und wandte sich der Tür zu.
"Luke?",fragte ich zögernd und er drehte sich noch einmal um.
"Ich war.. Ein Wolf."
"Weißt du, manchmal zeigt uns ein Traum etwas, das in uns steckt, von dem wir noch nichts ahnen.", zog er sein Resümee.
"Was soll das jetzt heißen? Dass ich ein Wolf bin?" , versuchte ich schlüssig aus seiner Antwort zu werden und erlaubte mir dabei einen kleinen sarkastischen Scherz.
"Wer weiß, vielleicht bin ich ja auch einer.", zwinkerte er mir zu und verschwand aus der Tür, damit ich mich etwas frisch machen konnte.
Zum Schlafen war ich jedenfalls viel zu aufgewühlt, und so stand ich auf und richtete mein Bett;
anschließend ging ich in das Badezimmer und spritzte mir kaltes Wasser in mein Gesicht.
Auf mich wirkte diese kleine Geste überraschend beruhigend und ich wurde wieder klarer im Kopf.
Meine noch immer nassen Haare entwirrte ich wieder mit einer Bürste.
In dem Dutt hatten sie sich fast gänzlich gelöst und lose Strähnen waren herausgehangen.
Ich entschied mich, sie einfach offen Lufttrocknen zu lassen.
Eventuell würde ich mir wohl einen Föhn zulegen müssen und mir, wenn ich schon dabei war, eine Liste machen, was ich ohnehin würde besorgen müssen.
Ich hatte das Gefühl, die Stadt nicht allzu oft zu sehen zubekommen.
Leise schloss ich die Tür wieder hinter mir und knipste noch schnell das Licht aus, dann huschte ich nach kurzer Überlegung die Treppen hinunter.
Luke stand gut gelaunt in der Küche und erledigte gerade den Abwasch.
In dem großen Waschbecken wusch er gerade eine riesige Pfanne aus Stahl ab und pfiff dabei ein erheiterndes Lied vor sich hin.
Kurz bekam ich ein schlechtes Gewissen, da er wohl hatte allein essen müssen.
Andererseits hatte er es vielleicht auch gar nicht erwartet, mich zu sehen.
Er lud die Pfanne auf einen Geschirraufsatz, damit sie abtropfen konnte, und wandte sich einem Topf zu.
"Hey."
Er unterbrach sein Pfeifkonzert und drehte sich kurz um.
"Du stehst seit ungefähr zwei Minuten hinter mir. Warum hast du mich beobachtet?"
"Das Lied hat mir gefallen.", gab ich ihm als Antwort und er nickte.
"Ja, es ist sehr fröhlich."
Kurz überlegte ich woher er wusste, dass ich hinter ihm gestanden hatte, besann mich dann aber darauf das er mich wohl in der Pfanne gesehen haben musste.
Dies war für mich erklärung genug.
"Möchtest du etwas essen? Ich habe Nudeln gemacht."
Schnell verneinte ich.
Nudeln brachte ich definitiv nicht hinunter, egal mit welcher Sauce.
Dabei hatte ich Nudeln immer geliebt.
Meine Mum hat manchmal wegen mir eine Nudelwoche gemacht.
Dann gab es jeden Tag eine andere Nudelsorte mit verschiedenen Saucen dazu, oder einmal auch einen Nudelsalat.
Ich wusste nicht wie, aber wie hatte Nudeln sogar einmal in schmackhafte Chips verwandelt und diese wurden der Renner in unseren trautem Zuhause.
"Du musst etwas essen, Ly.",protestierte er sogleich gegen meine Entscheidung und durchbrach somit Gott sei Dank meinen Gedankengang.
Diese Worte hatte ich schon kommen sehen und ich machte mich seuftzend auf dem Weg zum Kühlschrank.
Ich erkannte diesen sofort, denn er war komplett aus Stahl und ein paar lose Magneten waren an ihm geheftet.
Bei genauerer Betrachtung erkannte ich einen Wolf, einen Bären und eine Flasche Bier.
Lächelnd öffnete ich die Tür und inspizierte den Inhalt.
Etwas erkannte ich nach Farbe sowie des Geruches an frischen Lachs, dann noch zwei Becher Joghurt und Blaubeeren.
Ein klein wenig Käse und Wurst war auch da, sowie verpackte Butter und Milch in einer Kanne.
Ich entschied mich kurzerhand für den Joghurt und stupste die Kühlschranktüre zu.
In einer der Schubladen fand ich schließlich ein paar kleine Löffel, wovon ich mir einen schnappte.
Sofort viel mir auf, wie viel schwerer er war als die, die ich gewohnt war.
Aber es gefiehl mir.
Dann ging ich zurück zum Wohnzimmer und ließ mich neben Luke auf das Sofa sinken.
Zufrieden registrierte er, wie ich die Kappe aus Metall abzog und den silbernen Löffel in den Joghurt tunkte.
Vorsichtig leckte ich ihn ab.
Augenblicklich wurden meine Geschmacksknospen aktiviert und sogleich schob ich mir den nächsten Löffel in den Mund.
Es tat so gut, wieder etwas zu schmecken, und vor allem den Magem zu füllen, der seit einiger Zeit schon ausgehungert war.
Zufrieden löffelte ich den Becher leer und holte mir dann noch den zweiten.
"Na, Hunger?",fragte Luke mich sarkastisch, während ich schmunzelnd den kühlen Joghurt auf meiner Zunge zergehen ließ.
Ich wusste, dass er nicht wirklich eine Antwort darauf erwartete und stand nach einer Weile schließlich zum zweiten mal auf, um den Becher in den Mülleimer zu werfen und den Löffel abzuwaschen.
Ich fühlte mich pappsatt, mehr passte beim besten Willen nicht hinein, obwohl ich mich insgeheim schon gerne auf die knackig aussehenden Blaubeeren gestürtzt hätte.
Vielleicht würde ich sie ja morgen anrühren dachte ich mir und guckte in den Fernseher.
Es lief irgendeine Naturdoku über Fische in den Flüssen Kanadas und die langsame, monotone Stimme der Erzählerin machte einen müde.
Erschöpft vom Zuhören ließ ich mich mich immer tiefer in die Polster sinken und hatte mühe, nicht einzuschlafen.
"Für junge Leute wie du sind Dokus schlichtweg uninteressant, nicht wahr?"
"Nur wenn sie langweilig gestaltet wird.",antwortete ich und gähnte.
"Welche Doku hat dir denn gefallen?"
Ich dachte kurz über seine Frage nach.
"Die über DaVinci fand ich interessant."
Beeindruckt nickte er.
"Du interessierst dich also für Kunst?",interessierte er sich für mich.
"Ein klein wenig.",gestand ich leise.
Das war eines der wenigen Dinge, die ich von meiner Mum hatte.
Wir hatten früher ab und an gemeinsam an Leinwänden gemalt und ich hatte sogar so etwas wie eine kleine Begabung darin entdeckt.
Seit ihrem Tod hatte ich gedoch keinen Pinsel mehr in der Hand gehalten, nicht einmal mehr einen Bleistift.
Das Skizzenheft hatte ich nur berührt, um es in Kartons zu packen, die nachgeliefert werden würden.
"Dann kannst du ja mal ein Bild auf einer Leinwand malen. Hier sind die Wände so trostlos, meinst du nicht auch?"
"Ja, vielleicht.",entgegnete ich leise und hoffte, ich hatte damit keine Hoffnungen ausgelöst.
Ich hatte nämlich nicht vor, so bald wieder damit anzufangen.
Als ich das nächste mal gähnte, entschied ich mich dazu, erneut in meinem Bett zu verschwinden.
Kurz verabschiedete ich mich noch winkend von Lucas, der mir ein "Gute Nacht!",hinterher warf, und schon stapfte ich die schmale, leicht knarrzende Treppe nach oben und öffnete meine Tür.
Langsam schloss ich sie wieder hinter mir und ging noch ein wenig zu meinem Fenster.
Milliarden Sterne funkelten in der Dunkelheit auf mich hinab und der Mond spendete tröstendes Licht.
Irgendwo da draußen hörte man ein paar Wölfe heulen und eine Eule, die in der Nähe auf einem der Bäume saß, sang ein Lied.
Ich fühlte mich trotz des Wolfsgeheul hier sehr behütet und zog schließlich die Vorhänge zu, dann kroch ich unter meine Bettdecke und war nach wenigen Minuten des nachdenkens eingeschlafen.
