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Kapitel 4

Klar, es ging um das Leben meines Vaters, und auch um meines, aber dafür das Gesetzt zu brechen?

Ich meine ja nur, ich kannte keinen dieser Menschen, hatte noch nie von ihnen gehört, also wer weiß wie oft die schon gepackt wurden, was sie noch alles taten außer Waffenschmuggel...

Ich musste es nun wohl herausfinden, ich gehörte nun zum Team.

Team Jefferies.

Hah!

Scheiße, ganz ehrlich? Ich bin sowas von am Arsch, das wusste ich jetzt schon...

***

Nach einiger Zeit meines Aufenthaltes im grünen Raum wurde ich von einem Mitglied abgeholt und in einen Raum voller schwarzer Anzüge mitgenommen.

"Größe?", fragte er mich dann. "Hängt direkt geradeaus", meinte ich und zeigte auf den Anzug den ich meinte, da darüber die jeweiligen Größen der einzelnen Anzüge standen.

"Pff", machte der Mitarbeiter nur, sah mich abwertend an und gab mir den Anzug den ich meinte : "Anziehen."

"Sicherlich nicht vor dir!", meinte ich nur und lachte spöttisch auf. "Bist du ein Mädchen?! Nein, also zieh dich um verdammt!", wurde er nun lauter, was mich leicht zusammenzucken ließ.

"Was ist hier los?", fragte plötzlich Jefferies, welcher den Raum leise betreten hatte.

"Yasin, raus!", fügte er dann kurz darauf hinzu, der angesprochene ging ohne ein weiteres Wort.

"Was wollen Sie?", fragte ich Jefferies dann. "Du, sorry", korrigierte ich mich schnell selbst.

"Schon einen anprobiert?", fragte er mich. "Nein, wir waren gerade dabei, also wenn du jetzt Mal so nett wärst und dich wegdrehen würdest-", forderte ich.

"Ach komm Taylor, schämst du dich so sehr?", fragte er mich und grinste belustigt.

"Ihr seid doch alle scheiße!", murmelte ich vor mich hin und zog mich vor ihm bis zur Boxershorts aus. "Ja...wissen wir auch", meinte Jefferies, welcher mich anscheinend gehört hatte.

Mir wurde komisch, als ich merkte, wie Jefferies mich anstarrte, so fixiert...

Ich zog mir also schnell den Anzug an und musterte mich im Spiegel neben der Tür die aus dem Raum führte.

"Scheiße...der ist ja geil!", kommentierte ich mein Aussehen und posierte etwas, bis mir dann wieder in den Sinn kam, dass ich nicht alleine im Raum war. Ich räusperte mich also und sah Jefferies erwartungsvoll an.

"Steht dir gut, gar nicht schlecht!", nickte er vor sich hin, als er mich betrachtete.

"Ja...also, was jetzt?", fragte ich ihn, er sah mir in die Augen.

"Deine Haarfarbe", gab er knapp von sich. "Was ist damit?", fragte ich verständnislos nach. "Blond...steht dir wirklich unfassbar gut, aber du kannst dich zwischen braun und schwarz entscheiden", meinte er.

"Mir gefällt die Farbe."

"Wie gesagt, mir auch."

"Was, wenn ich sie nicht ändern will?"

"Ist mir das egal."

"Aber wenn dir die Farbe doch selbst gefällt...warum dann umfärben? Dieser Typ der gerade noch hier war hat ja auch blonde Haare!"

"Der? Der macht eh was er will, er muss sie sich aber nächste Woche wieder umfärben."

"Ah."

"Weißt du...ich mag dich, also lass ruhig, blond steht dir zu gut um es dir zu nehmen", meinte er, zwinkerte mir zu und nahm mich mit zu einem Schießstand im Gebäude.

"Ich weiß ich sagte, du wirst niemanden töten müssen, aber schießen solltest du vorsichtshalber trotzdem können, cool? Cool...Neo hier", fing Jefferies dann an und machte eine Pause, in der er ein anderes Mitglied zu uns rief : "Wird dir den Spaß beibringen. Neo, dein bestes geben!"

Nach diesen Worten ging Jefferies wieder und ließ mich mit diesem Neo alleine.

Ungefähr zwei Stunden übten wir mich im schießen, und so schlecht schien ich, nach Neos Worten gar nicht zu sein, irgendwie machte mich das stolz.

Statt wieder in den grünen Raum gehen zu müssen, nahm Neo mich mit nach oben und stellte mir die anderen Mitglieder vor. Ab heute sollte ich mir mit ihnen dieses riesige Zimmer teilen.

Bevor es fast Mitternacht war, rief Jefferies uns alle nochmal zu einer Missionsbesprechung für nächste Woche zusammen und ließ uns dann, in unserem riesigen Raum schlafen gehen.

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