Kapitel 8 Der Kuss
-Emma-
Es war Dienstagnachmittag, also Gym Time.
Ich packte meine Sportsachen und machte mich mit dem Fahrrad auf dem Weg zum Gym um zu trainieren.
Angekommen ging ich als erstes zum Laufband um mich aufzuwärmen, nach ca. 10min merkte ich wie sich jemand neben mir auf das Laufband stellte und ebenfalls anfing zu laufen. Ich drehte meinen Kopf nach rechts, um zu sehen wer da gekommen ist, dann schockte mir der Atem als ich da wer dort stand.
Es war Noah
Der Noah, der mir gestern ein Kompliment gemacht hat
,,Hi Emma, was machst du denn hier?" fragte er mich
Ja was wohl dachte ich mir nur.
,,Hi wonach sieht es denn aus?" fragte ich ihn
,,Nach laufen"
,,Da hast du deine Antwort" genervt schaute ich wieder nach vorne und konzentrierte mich auf meine Atmung, bis ich auf einmal einen stark stechenden Schmerz an meinem Kopf spürte.
Ich stieg vom Laufband und merkte, wie ich zitterte, ich konnte mich kauf auf meinen Beinen halten. Mir schossen die Tränen in die Augen.
Ich setze mich auf den Boden, um nicht umzukippen.
Was passierte gerade mit mir, ich habe bis eben ganz normal trainiert und es lief eigentlich echt gut.
Meine Atmung wurde schneller und ich bekam kaum noch Luft
Was passiert hier gerade?
,,Emma ist alles okay bei dir?" fragte mich Noah, der sich auf einmal vor mich auf den Boden hockte
Ich schüttelte den Kopf ,,Ich.. bekomme... keine... Luft. Hilf mir bitte" flüsterte ich ihm zu ,,Ich weiß nicht was hier gerade passiert"
Ich zeigte Noah meine stark zitternde Hand.
,,Beruhig dich erstmal, du hast vielleicht eine Panikattacke, die hatte ich auch schonmal. Das geht vorbei. Atme einfach langsam ein und wieder aus"
Ja das konnte sein, ich versuche langsam ein und auszuatmen, so wie Noah es mir geraten hatte, aber es klappte nicht, ich hatte Angst das ich ersticke.
Noah sah mich an, so langsam konnte man ihm die Panik im Gesicht auch ansehen
,,Emma" sagte er hektisch ,,Emma beruhig dich bitte, es ist alles okay. ich bin bei dir, ich bin bei dir"
Ich konnte nicht, ich bekam keine Luft
Alles drehte sich um mich
,,Emma, ich bin hier" Noah berührte meine Hand und schlagartig war das Gefühl in mir weg, dass ich zu ersticken drohte.
Ich fing langsam wieder normal an zu atmen.
Noah entspannte sich auch sichtlich, lies aber meine Hand nicht los.
Als ich mich einigermaßen wieder beruhig hatte stand ich auf.
In dem Moment wurde mir klar was hier eigentlich gerade passiert ist.
Ich hatte eine Panikattacke vor Noah, dem Star der Schule, auf den alle Mädchen abfahren und dieser Noah hielt meine Hand.
Ich packte meine Sachen schnell zusammen.
Ich wollte hier so schnell wie möglich weg. Trainieren konnte ich eh nicht mehr, das konnte ich vergessen.
,,Danke für deine Hilfe Noah, ich muss los"
Ohne eine Antwort abzuwarten, stürmte ich aus dem Fitnessstudio, stieg auf mein Fahrrad und fuhr zum Strand.
Der Strand ist mein Lieblingsort und da wird er auch immer bleiben, ich liebte schwimmen über alles und am Strand fühlte ich mich sicher.
Ich stieg auf und setze mich in den weichen Sand, ich schaute der Sonne zu wie sie langsam unterging. Wie spät es wohl war?
Ist auch egal, meine Eltern sind eh nicht da und meine Brüder interessiert es nicht sonderlich, wenn ich weg bin. Also entschied ich mich noch etwas sitzen zu bleiben
Der Himmel war mittlerweile rot/orange und etwas rosa. Sonnenuntergänge am Strand sind doch schon etwas ganz Besonderes.
Plötzlich hörte ich Schritte
Ich sah mich um
Ein gutaussehender durchtrainierter Junger Mann kam in Badehose auf mich zu.
Er kam immer näher
Wollte er etwa zu mir?
Da erkannte ich, wer es war.
Es war Noah
Mal wieder
Er setze sich still neben mich und sah mich an
,,Was machst du hier Noah?"
Er sah mich an
Ich sah ihn an
Noah sahs Oberkörperfrei neben mir und erst jetzt viel mir auf, wie durchtrainiert und muskulös er wirklich war. Sein Sixpax konnte man gut erkennen
,,Fang nicht an zu sabbern, Emmalein"
Ich schaute ertappt hoch
Bevor ich reagieren konnte, packte Noah mich an meinen Hüften und setze mich auf seinen Schoss.
Gerade als ich protestieren wollte fing er an zu reden
,,Was würdest du machen, wenn ich dich jetzt küssen würde?"
,,Keine Ahnung probiere es doch aus" dieser Satz kam einfach aus meinem Mund und ich bereute es ihn ausgesprochen zu haben, ich möchte keinen Freund und schon gar nicht den Bad Boy der Schule, also wollte ich den Bad Boy auch nicht küssen
Doch Noah schien nicht zu stören, dass ich nur das neue deutsche Mädchen war, die nur eine Freundin hatte
Er kam immer näher und legte sanft seine Lippen auf meine
Ich erwiderte den Kuss und durchmeinen Körper ging ein unbeschreibliches Gefühl, jetzt wusste ich warum alle dieses Gefühl "Schmetterlinge im Bauch" nannten
Es war der schönste Kuss, den ich jemals hatte
Seine Lippen passten perfekt mit meinen zusammen
Der Kuss war wundervoll, wir küssten uns, wärend hinter uns die Sonne hinter dem Meer langsam verschwand.
Wir lösten und voneinander und ich spürte nur meine Schmetterlinge im Bauch.
Noah lächelte mich an, ich lächelte zurück und wir sahen uns in die Augen
Er hatte so wundervolle grüne Augen, ich verlor mich jedes Mal in ihnen
Noah strich mir sanft eine Haarsträhne hinters Ohr
Ich merkte wie seine Hände, die wären des Kusses auf meiner Hüfte ruhten langsam runter zum meinem Po wanderten. Er strich immer wieder über meinen Po und ging dann langsam wieder hoch zu meiner Hüfte
Er fing an meinen Hals zu küssen und die Schmetterlinge in meinem Bauch flatterten immer schneller herum. Mir entwich ein leises Stöhnen und Noah flüsterte in mein Ohr
,,Ich wusste doch das du mich nicht so scheiße findest wie du immer tust"
Ich musste grinsen
Er schaute mir wieder in die Augen und dann auf die Lippen.
Ich sah ihn ebenfalls lächelnd an.
Noah sah so unfassbar gut aus.
Ich konnte mich nicht zurückhalten und küsste ihn wieder
Diesmal war der Kuss anders, er war wieder wunderschön, aber er war etwas intensiver
Noahs Zunge berührte sanft meine Lippen und ich öffnete sie und lies seine Zunge somit in meinen Mund.
Mein Körper machte alles ganz von allein.
Ich sahs auf Noahs Schoß und wünschte mir nur, dass dieser Abend nie zu Ende gehen sollte. Ich wollte für immer auf seinem Schoss sitzen und in Küssen.
Er konnte so unfassbar gut küssen.
Jetzt wusste ich:
Ich bin verliebt
