Kapitel 3
Am nächsten Morgen wachte ich durch einen Knall auf. Meine fresse, was ist das denn schon wieder?
Ich stieg aus dem gemütlichen Bett und ging im Schlafanzug nach unten. Als ich ankam sah ich meine Schwester, die irgendetwas wegräumte.
„Oh Entschuldigung. Habe ich dich etwa geweckt?" sagte sie falsch lächelnd.
„Nein. Ist schon gut. Ich bin jetzt gerade richtig wach geworden, als ich dein hässliches Gesicht gesehen haben. Du hast mich ganz schön erschreckt" grinste ich ihr falsch zu.
Ihr Mund öffnete sich und sie guckte mich sprachlos an.
Yes Bitch. Dir habe ich es gezeigt.
Ich ging ohne ein weiters Wort zu sagen nach oben und zog mich um. Die Haare bürstete ich mir und ich schminkte mich leicht.
Gerade wollte ich durch die Tür gehen, als mich jemand am Arm griff.
Ich sah in wütenden Augen von meiner Mutter. Toll. Jetzt gibt es Ärger.
„Was habe ich da bitte gehört? Du hast deine Schwester beleidigt und sie geschubst?" sagte sie wütend.
„Wie bitte? Ich habe sie nicht geschubst?" schrie ich böse zurück.
„Unser Kind lügt uns nicht an" funkelte sie mich wütend an.
„Und wer bin ich denn? Nicht euer Kind oder was?"
„Hör jetzt auf zu diskutieren. Du darfst jetzt erstmal nicht mehr Auto fahren.Entschuldige dich bei ihr" sagte sie streng und nahm mir die Autoschlüssel weg.
„Einen scheiß mache ich. Ich hasse euch" schrie ich und knallte die Tür zu.
Ich hasse meine Eltern. Jetzt soll noch einmal jemand sagen, dass Eltern keine Lieblingskinder haben.
Wütend nahm ich meine Kopfhörer und machte mir Musik an. Jetzt kann ich zu Fuß gehen. Ich hasse sie einfach.
Auf einmal hupte ein Auto. Ich guckte hin und sah einen Jungen, der etwas älter war als ich und daneben Logan.
Logan grinste mich an. Der Junge hält, öffnete die Fensterscheibe und sagte: „komm rein"
Ohne zu überlegen stieg ich ein und bemerkte die Blicke von ihnen auf mir.
„Danke, dass ihr mich mitgenommen habt. Ich bin übrigens Madison" sagte ich lächelnd zum Fahrer
„Ich bin Luke. Logans Bruder. Ich weiß schon, wer du bist" grinste er.
„Wo ist denn dein Auto hin" fragte Logan nun verwundert.
„Ach. Meine Mutter hat ein bisschen Stress gemacht" sagte ich nur.
Er nickte und als wir da waren, stieg ich auch schon aus. Plötzlich kam ein Mädchen zu Logan und küsste ihn.
Was war das denn? Er hat eine Freundin? Naja, kein wunder..
Ich ging zum Klassenraum und sah Sophie, wie sie mich anlächelte. Ich redete noch etwas mit ihr und musste mich schon zu Logan setzen.
Logan und ich redeten kein einziges Mal. Ich sah, wie er am Handy war und mit irgendjemanden schrieb.
Genau so verlief auch der Rest des Tages. Ich wollte gerade gehen, als mich jemand doll am Arm zog.
Ich sah in die Augen von 2 Mädchen. Die sehen aus wie Barbies. Sie guckten mich finster an.
„Halt dich fern von Logan und Jake. Die gehören uns. Hast du verstanden? Sonst bekommst du es mit uns zutun und das kann nicht gut für dich enden" sagte die eine.
Warte mal. Das ist das Mädchen, dass Logan heute morgen geküsst hat.
„Pass mal auf, was du hier sagst. Erstens hat er mich nur zur Schule gebracht und zweites, wenn du mir noch einmal so am Arm ziehst und mich je wieder so dumm ansprichst, halte ich deine Hand fest und breche dir ganz langsam jeden einzelnen Finger" zischte ich wütend.
Sie guckte mich ängstlich an und ging ohne ein Wort zu sagen. So brauchen die mir nicht noch einmal kommen.
Als ich endlich nach gefühlten 10 Stunden ankam, schmiss ich meinen Rucksack in die Ecke und machte mir etwas zum Essen.
Plötzlich piepte mein Handy und ich bekam eine Nachricht von Sophie:
„Hey. Madi. Am Freitag ist eine Party und du kommst mit mir mit. Ich komme denn zu dir und wir machen uns dann bei dir fertig"
„Hey. Das klingt gut. Okay. Also am Freitag bei mir"
antwortete ich.
Eine Party ist eine gute Gelegenheit, um ein paar neue Leute kennenzulernen und natürlich zum Trinken.
Ich machte noch ein paar Hausaufgaben und danach guckte ich ein paar Filme.
Auf einmal hörte ich, wie die Tür aufging.
Meine Mutter guckte rein und sagte ganz zickig „Entschuldige dich, sonst bekommst du dein Auto nicht wieder"
„Jaja" sagte ich genervt. Und schon schloss sich die Tür hinter ihr.
Kann mich bitte jemand adoptieren, ich halte es hier nicht aus.
Als es dann zu spät wurde, legte ich mich ins Bett und schlief auch schon fest ein.
