Kapitel 2
Ich fuhr durch Los Angeles. Diese Stadt ist einfach nur schön. Viel besser als in New York.
Ich fuhr noch einkaufen und meldete mich im Fitnessstudio an. Ich liebe es einfach Sport zu machen. Dadurch kann ich mich einfach abreagieren und ich fühle mich danach viel wohler.
Als ich wieder zuhause ankam, bemerkte ich, dass meine Eltern nicht da sind. In der Küche lag nämlich ein Zettel und darauf stand: „wir müssen wieder arbeiten. Morgen ist Schule und steh bitte pünktlich auf Madison." Ein sehr schöner Abschiedszettel.
Ich ging nach oben ins Zimmer und schmiss mich aufs Bett. Ich schaute noch einen Film auf Netflix und schlief dann auch ein.
Am nächsten Morgen weckte mich mein nerviger Wecker und ich stand müde auf. Ich ging ins Badezimmer, duschte mich und dann schminkte ich mich und zog mich an.
Ich zog mir meine Nike Leggings und ein schwarzes Tshirt an.
Ich nahm den Rucksack und ging nach unten und zog mir noch die Schuhe an. Dann ging ich zum Auto, aber blickte noch einmal zur Villa des Nachbarn.
Ich fuhr schnell zur Schule und als ich ankam, sah ich ein Riesen Gebäude. Die Schule ist ja richtig groß. Ich suchte mir noch einen Parkplatz und stieg dann aus.
Sofort bemerkte ich die ganzen Blicke auf mir. Ich ging ins Gebäude rein und suchte das Sekretariat.
Ich fand es natürlich nicht. Ich bin wieder mal zu dumm für alles. Toll mache ich das. Wirklich.
Ich guckte mich die ganze Zeit um und achtete natürlich nicht auf die Schüler. Plötzlich lief ich gegen irgendwas, was hart ist. Ich war kurz davor zu fallen bis mich starke Arme davon abhielten.
„Danke" sagte ich ohne hinzugucken. Ich blickte dann hoch und sah in wunderschönen Augen. Diese Augen kamen mir aber bekannt vor. Es war mein Nachbar. Oh Gott. Das ist mir so unangenehm.
„Schön dich wiederzusehen" lachte er.
„Lass mich los" sagte ich zickig.
„Du bist Gestern so schnell gegangen, da habe ich ganz vergessen zu fragen, wie du heißt" sagte er.
„Finde es doch heraus" antwortete ich.
Er schmunzelte darauf hin.
„Ich bringe dich dazu, dass du es mir sagst" sagte er.
„Wie denn bitte?"
Ich guckte ihn skeptisch an.
„Du willst bestimmt zum Direktor oder? Ich weiß ganz zufällig, wo es lang geht" sagte er siegessicher.
„Ich gleich auch" sagte ich und ging denn auf einen Schüler zu.
Er war ungefähr so alt wie ich und ich fragte, ob er weiß, wo es ins Sekretariat geht.
Er sagte mir, wo es lang geht und ging dann weg. Ich blickte triumphierend zum Nachbarn hin und ging dann zum Sekretariat.
Ich klopfte an und eine Frau rief, dass ich reinkommen kann. Sie sagte mir, wo mein Kurs ist.
Die Fächer musste ich schon vorher angeben. Ich bin übrigens in der 11.Klasse.
Ich habe jetzt Kunst. Ich ging durch die ganzen leeren Fluren, da ja schon Unterricht ist.
Als ich den Raum gefunden habe, klopfte ich an. „Herein" sagte die Lehrerin. Ich ging also rein und sofort lagen alle Blicke auf mich.
„Du bist also die neue Schülerin. Stell dich bitte vor" sagte sie.
Ich hasse es mich vorzustellen. Nein.
„Ich heiße Madison Watson und bin 16 Jahre alt" sagte ich.
„Dankeschön. Setzt dich bitte neben Logan hin. Das ist der Junge in der letzen Reihe am Fenster"
Ich ging darauf zu und als ich sah, wer das war, stockte mir der Atmen.
Das ist mein Nachbar. Nein. Bitte nicht. Jetzt weiß er sogar noch, wie ich heiße.
„Wie oft dürfen wir uns denn heute begegnen" sagte er grinsend.
„Das frage ich mich auch" antwortete ich.
„Madison also" sagte er
„Logan also" sagte ich nur dazu.
„Schöner Name, Kleine" sagte er zu mir.
„Nenn mich nicht so" sagte ich stur.
„Ich darf machen, was ich will" als er das sagte, kam er bis zum Ohr heran und dadurch bekam ich eine angenehme Gänsehaut.
„Interessant, was ich alles anrichten kann" sagte er mit dem Blick zur Gänsehaut.
„Lass mich einfach" sagte ich nur.
Den Rest der Stunde haben wir nicht mehr miteinander geredet.
Als es klingelte stand ich sofort auf und verschwand in die Cafeteria. Ich bemerkte wieder mal einen Knall und fiel diesmal wirklich nach unten.
„Oh Entschuldigung" sagte eine weibliche Stimme zu mir. „Schon gut. Das war mein Fehler" sagte ich .
„Ich glaube, wir sind beide schuld. Wie heißt du überhaupt?" fragte sie lächelnd.
„Madison und du? Beantwortete ich die Frage.
„Sophie" sagte sie schmunzelt.
Wir unterhielten uns die ganze Zeit und aßen auch zusammen. Wir tauschten auch unsere Nummern aus. In den letzen Stunden passierte nichts spannendes mehr und als Schulschluss war, wollte ich gerade zum Auto gehen, als mich plötzlich jemand rief.
„Madison warte" rief eine raue, attraktive Stimme.
Es war Logan.
„Was ist denn?" fragte ich verwunderlich.
„könntest du mich mitnehmen? Mein Bruder ist ohne mich nach Hause gefahren" fragte er bittend.
„Ich wusste gar nicht, dass du einen Bruder hast" sagte ich.
„Hättest du gewusst, wärst du gestern nicht weggelaufen. Übrigens. Für den Kuchen, den du mir ins Gesicht geschmissen hast, gibt es noch Rache" sagte er.
„Das hast du nur verdient" sagte ich lachend.
Als ich da war. Verabschiedete er sich von mir und ging rein.
Ich öffnete die Tür und schmiss mich sofort ins Bett.
Was ein anstrengender Tag..
