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Aiden halt die Klappe

,,Was ist los, hats dir die Sprache verschlagen?", fragen über fragen, konnte er mich nicht einmal ausreden lassen. ,,Aiden, halt die Klappe!", zischte ich laut. Überrascht sah er mich an. ,,Wie kannst du es nur wagen zu Matteo zu gehen und zu sagen das er mich nicht mehr auf die Stirn küssen darf? Wer denkst du wer du bist, in meinem Leben einzumischen Aiden?", endlich hatte ich ihn das gefragt. ,,Damals hatte ich auch alle Jungs von dir ferngehalten. Ich komme damit nicht klar, dass jetzt dieser Typ an deiner Seite ist. Seid wann lässt du dich von jemanden Küssen, bist du etwa eine Schlampe geworden.", er versucht nun das ganze Shema auf mich zu werfen. ,,Damals ist nicht jetzt. Aiden es ist vorbei, du hast, du bist einfach abgehauen. Du sagtest doch, dass du nur mit mir gespielt hast Aiden.", es verletzte mich darüber zu sprechen. Es tat weh wieder dran zu denken. ,,Es hatte doch auch einen Grund.", zischte er mich an. ,,Welcher Grund gab es dann mich zu verletzten? Sag mir warum du mich sitzen lassen hast, an unserem Ball, dort wo ich auf dich Stundenlang gewartet hatte?" , fragte ich ihn und ich spürte wie mir warm wurde. Die Schüler die uns beobachteten versuchte ich auszublenden. Aidem sah mich nur an, er hatte doch selbst keine Ahnung wieso. Er sah zu Boden und machte sich auf den Weg zurück in die Cafeteria. Nein, nicht heute. Ich lasse nicht wieder zu das er abhaut. Mit schnellen Schritten erwischte ich ihn noch und zog in an seiner Hand zurück. Als er sich umdrehte sah er auf unsere Hände. Schnell zog ich ihn wieder zurück.

,,Sag mir endlich die Wahrheit. Warum hast du dich verändert, du warst nie so distanziert Aiden. Du warst immer für mich da und jetzt behandelst du mich wie ach es ist unbeschreiblich. Was hatte ich dir denn getan?", ja verdammt ich war sehr aufdringlich sonst war ich nie so. Ich musste es endlich wissen. Er sah mich wieder an, wie vorher. Er wollte es mir nicht sagen.

Kopfschüttelnd sah ich ihn an. ,,Ich verstehe schon. Denk dran, das war deine letzte Chance mir zu sagen warum du das getan hattest, ab jetzt bist du nur Geschichte Aiden. Eine frei erfundene Liebesgeschichte die nichts davon echt war.", mit diesen Worten kehrte ich mich und lief an ihm vorbei. ,,Ariana!", hörte ich ihn noch rufen, doch ich blendete ihn aus. Als ich beim Tisch ankam, packte ich meine Sachen. ,,Hey Leute, könnt ihr meinem Lehrer sagen, dass es mir nicht gut geht.", fragend sah ich sie an. ,,Klar Schatz, wo willst du den hin?",fragte Kaith mich beruhigt. ,,Ich geh ins Boxzentrum, kannst du nach der Schule vorbei kommen, ich könnte jemanden gebrauchen.", meinte ich lächelnd. Sie nickte eifrig. Danach schulterte ich meinen Rucksack und lief Richtung Ausgang. Die Blickr von Aiden und mir trafen sich, er wollte gerade aufstehen vermutlich mir nach kommen. Ich sah zu meinem Bruder, der drückte dann Aiden auf dem Stuhl zurück und er schaute ihn wütend an. Dafür liebte ich meinen Bruder.

Aus der Cafeteria lief ich eine Meile zum Boxzentrum. Dort angekommen, begrüsste ich Jackson. Er war der Besitzer dieser Clubs. ,,Hast du nicht Schule kleines?", fragte mich Jackson. ,,Ja, eigentlich schon.", antwortete ich ihm ehrlich. Er schüttele lachend seinen Kopf. ,,Was ist der Grund? Krank siehst du nicht aus, eher da drin.",sagte er und zeigte auf Herz. Ich musste lächeln, er kannte mich zu gut. Bevor ich angefangen hatte, ging Aiden immer hier trainieren. Er nahm mich immer wieder mit, Aiden war der Boxer nummer eins. Alle Spiele hatte er gewonnen. Jackson trainierte ihn. Aiden wahr für ihn wie sein eigener Sohn. Als dann Aiden weg wahr, ging ich dann irgendwann hier trainieren.

,,Jackson, Aiden ist wieder zurück.", er sollte es wissen. Er hatte mir immer gesagt, er würde kommen. Er sah nicht besonders überraschend aus, ich hatte das Gefühl er wusste auch bescheid warum er abgehauen war. ,,Jackson was verschweigst du mir?", fragte ich ihn. Ertappt sah er weg. ,,Gar nichts, komm trainieren.",wechselte er das Thema. ,,Jackson, du wusstest die ganze Zeit über warum er weg war und du sagst mir nichts?",fragte ich ihn ensetzt. ,,Er sollte es dir selber sagen, das ist nicht meine oder die Aufgabe deines Bruders.", antwortete er. Seuftzend ging ich in die Kabine um mich umzuziehen. Ich wickelte meine Hände mit Bandagen und ging erneut zum Boxsack. Ich arbeitete heute an meiner Ausdauer.

,,Hey Ari.", als ich erschrockend zur Seite blickte sah ich Kaith. ,,Komm mach mal eine Pause.", sagte sie. Nickend zog ich die Bandagen ab und ging schonmal vor. Kaith folgte mir. Ich führte sie zum Dach. Ich setzte mich dorthin und sah die Aussicht an. Kaith tat dasselbe. ,,Ari was geschah zwischen euch? Du musst es nicht erzählen wenn du dich nicht bereit fühlst.", sie sah mich nicht an als sie das fragte. Ich lächelte kurz und liess ein seuftzer durch. ,,Du bist meine Beste Freundin, so oder so hätte ich es dir gesagt. Darum wollte ich auch das du kommst.", sagte ich ihr.

,,Es began alles vor zwei Jahren. Aiden war der bester Freund von Alec. Als Aiden dann in meiner Klasse kam, wollte ich nichts mit ihm zu tun haben. Er kam ziemlich arrogant rüber. Irgendwann später drehte sich der Spiess um, ich hatte ihn kennengelernt, er war einfach unbeschreiblich, ich mochte ihn. Wir machten viel gemeinsam, jeder dachte schon wir wären zusammen. Kurz bevor er abgehauen war, war da so ein Ball. Da musste man mit einem Partner kommen. Aiden und ich wollte zusammen hingehen. Er kaufte mir sogar einen Kleid. Stundenlang wartete ich vor dem Eingang auf Aiden, aber er kam nie. Als der Ball zuende war ging ich weinend nach Hause. Ich suchte ihn überall und fand ihn im Club. Ich fragte ihn was das ganze sollte, ich fragte ihn ob ich ihm nicht wichtig wahr. Er wusste das ich ihn liebte.", ich schnief weinend. ,,Shhh alles gut, musst nicht weiter reden.", beruhigend streichelte Kaith mir an den Rücken.

,,Er hatte mir dann gesagt, es war alles nur ein Spiel. Ich wäre ihm nicht wichtig. All die Küsse, die Umarmungen die Rede das er mich mag war eine Lüge. Da war das letzte Mal das ich ihn sah und er war dann für zwei Jahren weg.", ich stützte meinen Kopf an ihrer Schulter und sah sie an. ,,Danke."

Irgendwann als ich mich beruhigt hatte, ging sie. Ich wollte noch etwas bleiben. Als es dunkel wurde, machte ich mich bereit fürs gehen. An der Rezeption sah ich Aiden und Jackson reden. Hatte gerade noch gefehlt.

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