
Zusammenfassung
Aiden hat dunkle Geheimnisse und verschwand aus dem nichts. Als er wieder zurück kam, war alles anders. Aiden hat sich nicht nur Körperlich verändert, sondern auch Charakterlich. Er war nicht mehr der, der er einmal war. Das verschwinden hört nicht auf, einer nach dem anderen war einfach aus dem nichts verschwunden. Waren die Eltern von Ariana und Alec wirklich auf Geschäftsreisen oder hat es einen anderen Grund? Ariana war die Flame von Aiden, nur die frage ist, ist sie es immer noch? BUCH 1 ABGESCHLOSSEN
Come Back
,,Ariana hilfst du mir mal.", schnell stand ich von meinem Bett auf und lief runter in die Küche. ,,Wobei den?", fragte ich meine Mutter. ,,Hat sich schon erledigt.", augenrollend setzte ich mich auf die Theke und redete mit meiner Mutter. Die Haustür ging auf und mein Bruder kam dann in die Küche. Er kam auf mich zu und umarmte mich und gab unserer Mutter einen Kuss auf die Wange. ,,Ich muss euch was erzählen.", neugierig blickte ich Aiden an. Der redete sonst immer ununterbrochen und genau jetzt zögerte er ein wenig. ,,Schiess dann mal los Bruderherz.", lächelnd stieg ich von der Theke runter. ,,Ja was willst du uns erzählen?", fragte Mam ihn. ,,Aiden ist zurück und kommt wieder auf unserer Schule. Ich habe ihn zu uns eingeladen.", verkündigte mein Bruder. Als ich realisierte was er gesagt hatte, bildetete sich ein fetter Kloss in meinem Hals. Meine Mom sah mich besorgt an, denn sie wusste was Aiden mir angetan hatte. ,,Nicht dein ernst oder?", fragte ich ihn enttäuscht. Mein Bruder wusste genau sowie meine Mutter welche Aktion Aiden gebracht hatte, bevor er ging.
,,Ari, versteh doch er ist mein bester Freund.", versuchte er sich raus zu reden. Er versuchte mich anzufassen, aber ich schlug seine Hand weg. ,,Du weisst aber ganz genau, was er mir angetan hatte.", schrie ich ihn an. Die Wut die in mir staute wegen Aiden kamen hoch, die versuchte ich seit Jahren zu unterdrücken. ,,Lass doch die Vergangenheit hinter dich ruhn. Ich habe doch auch damit abgeschlossen, trotzdem gehört er zu Familie.", zischte mich mein Bruder an. ,,Kinder hört auf zu streiten.", meldete sich Mama zur Wort, aber sie blendete ich aus. Mir kamen die Tränen hoch, wie konnte er mir das nur antun. ,,Er hat mir weh getan und nicht dir. Aiden gehört nicht mehr zu unserer Familie.", stellte ich fest und schluck die Tränen runter. ,,Ariana jetzt verhalte dich nicht wie ein Kind!", genervt rollte er mit den Augen. Das was er sagte, gab mir einen Stich ins Herz. ,,Kinder hört auf.", schimpfte Mama und blickte uns beiden an. ,,Ich wünschte ich hätte keinen Bruder.", schrie ich und lief raus. ,,Ariana!!", hörte ich noch wie mein Bruder mir hinterher rief. Wütend lief ich die Strasse hinunter und lief in die Richtung Fitness Studio. Wie konnte er mir das nur antun. Es tat weh, dass mein Bruder nicht hinter mir stand. Ich ging ins Studio und ging in meine Kabine. Dort zog ich mir meine Sportkleider an und wickelte meine Hände mit Bandagen. Vor dem Boxsack, atmete ich aus. Ich musste boxen, das half mir runter zukommen und mal an nichts zu denken. Als ich mir eine Pause anlegte, schaltete ich mein Handy an. Zehn verpasste Anrufe von Alec. Ich schaltete mein Handy direkt aus. Das hatte mir noch gefehlt, wütend auf ihn, auf mich und auf Aiden machte ich weiter. Als ich merkte, dass ich schon zu lange hier war, ging anschliessend duschen. Nachdem ich frisch aus der Dusche kam, lief ich nach Hause. Ich öffnete leise die Haustür und ging schlafen, da es sehr spät wurde.
Am Nächsten Tag, war es zum meinem Glück Samstag. Ich schlief aus und stand gegen zehn Uhr auf. Streckend stand ich auf und ging mich fertig machen. Als mein Magen anfing zu knurren, hiess es für mich runter zu gehen und Essen zu machen. Ich schlenderte die Treppe hinunter und wollte mich gerade wieder umdrehen, als ich Alec an der Küchentheke sah.
Da ich mir beschlossen hatte ihn zu ignorieren und mir das Essen viel zu wichtig war, ging ich in die Küche. Ich spürte den Blick von meinem Bruder, den ich gekonnt ignorierte. ,,Ariana, wo warst du gestern? Bist du total bescheuert einfach abzuhauen, huh?", wütend stand er auf und kam auf mich zu. Ich bereitete währenddessen seelenruhig meine Brötchen vor. ,,Ari, hör auf mich zu ignorieren.", seuftzend lehnte er sich an die Theke und blickte mich aufdringlich an. Es war schon immer schwer ihn zu ignorieren. Mit den Brötchen zusammen lief ich schnell wieder hoch. Ich machte den Fernseher an und sah Netflix. Kurz darauf ging meine Tür auf und Alec kam rein. Genervt rollte ich mit meinen Augen, ich versuchte ihn weiterhin zu ignorieren. Er setzte sich auf meinem Bett und sah mich an. ,,Verpiss dich!", zischte ich ihn an und winkte mit einer Hand Richtung Tür. ,,Willst du mich jetzt für immer ignorieren?", fragte er mich. Ich ignorierte ihn und machte die Lautstärke etwas lauter. Er stand auf und ging zu meinem Fernseher, schnaufend schaltete er meinen Fernseher aus. Wütend blickte ich ihn an. ,,Kannst du mich nicht einfach in Ruhe lassen, du gehst mir sowas von auf die Nerven. Ich hasse dich, du hast mich enttäuscht. Geh, okey gehh..mach das was du nicht lassen kannst, aber lass mich einfach in ruh.", schrie ich ihn an. Geschockt blickte er mich an. Seine Augen spiegelten Enttäuschung und Schmerz. Bevor er raus ging sagte er noch: ,,Du liebst mich, sowie ich dich kleine Schwester. Mama ist auf Geschäftsreise, ich bin in meinem Zimmer.", somit verliess er endgültig mein Zimmer und liess mich in Gedanken zurück. Wütend schlug ich die Tür zu. Dann liess mich auf meinem Bett fallen. War ich denn zu weit gegangen, hatte ich ihn wirklich verletzt? Das war mehr als nur ein kindisches Verhalten. Nur weil ich Aiden hasse, muss er ihn ja auch nicht hassen. Seuftzend stand ich auf und ging vor Alec Tür. Vorsichtig öffnete ich ihn und ich sah wie er Playstation spielte. Kurz blickte er zu mir und sah dann wieder aufs Bildschirm. ,,Alec es tut mir leid, ich habe es übertrieben. Ich..ich weiss nicht was in mich gefahren war, es ist nur..ach egal. Es tut mir leid, was ich alles gesagt habe. Ich hab dich lieb, du bist kein schlechter Bruder.", sagte ich und sah auf den Boden. Mein Bruder stand auf und ging aus dem Zimmer. Traurig schlenderte ich in meinem Zimmer und legte mich hin. Kurze Zeit später, ging die Tür auf. Ich achtete nicht wer die Tür aufgemacht hatte sondern blieb einfach liegen. Neben mir legte sich Alec hin und gab mir einen Eis. Verwirrt sah ich ihn an. ,,Das ist ein Friedensangebot. Ich hasse es mit dir zu streiten.", Alec umarmte mich und gab mir einen Kuss auf die Stirn. ,,Weisst du momentan verstehst du Aidens damaliges Verhalten nicht, aber irgendwann wirst du es verstehen."
Somit schlief ich ein.
