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Elly wurde langsam nervös, sie schaute immer wieder ihr Handy an, es war mittlerweile spät geworden.

Marita war sehr müde, von der Telefonierei mit den Behörden.

Immer und immer wieder warten, dann wieder falsch verbunden, dann wieder andere Behörde, und das über Stunden.

Das war Marita schon an die Substanz gegangen, gähnend schaute sie Elly an.

Elly hatte aber nur ihr Handy im Blick, sie war sehr hibelig. Marita wusste, was sie wollte! Sie wollte Ralf eine Nachricht schicken, sie hatte es ihm ja geschrieben, dass die sich heute Abend meldet.

Marita stand langsam auf und sagte, dass sie zur Toilette müsste und ging Richtung Badezimmer.

Elly schaute ihr hinterher, nachdem Marita im Bad verschwunden war, nahm Elly schnell ihr Handy und schrieb Ralf schnell eine Nachricht.

"Hallo, mein Liebster, mir geht es so weit gut. Marita ist immer noch hier, melde mich morgen."

Elly klickte schnell auf senden, und stellte schnell den Benachrichtigungston aus, wenn Ralf antwortet, würde Marita das nicht mitbekommen.

Elly legte das Handy auf das Display an Seite, so würde es auch niemand sehen, wenn eine Nachricht geschickt würde.

"Pling."

Ralf bekam eine Nachricht. Die Nachricht war von Elly. Er öffnete die Nachricht und laß es.

Ohnein erst morgen, wie sollte er schlafen, er musste wissen, was los ist, aber was sollte er machen?

Er konnte Elly nicht anrufen, geschweige noch zu ihr fahren, solange Marita bei Elly war, war es einfach nicht möglich.

Ralf schrieb Elly: "Bitte melde dich, sobald du alleine bist. Wir müssen dringend reden."

Ralf klickte auf senden.

Die Nachricht wurde an Elly gesendet.

Marita kam aus dem Badezimmer zurück und setzte sich wieder zur Elly auf die Couch.

Mittlerweile war es Mitternacht, und Marita war völlig fertig.

Sie stand auf und holte ihre Sachen aus dem Auto.

Marita wollte nur noch schlafen .

Elly nahm schnell ihr Handy und antwortete Ralf nur mit okay Marita kam schon zurück.

Marita ging ins Gästezimmer, stellte ihre Tasche ab, und nahm ihren Schlafanzug heraus, zog sich um, dann ging sie zurück ins Wohnzimmer.

Elly war eingeschlafen, sie war in sitzen eingeschlafen.

Marita ging zu Elly und legte sie vorsichtig hin, nahm ihre Beine hoch und legte sie auf die Couch.

Sie holte ein Kopfkissen und eine Decke aus dem Schlafzimmer, sie hob den Kopf von Elly an und schob das Kissen drunter, dann deckte sie Elly zu.

Sie musste ja fertig sein. Elly hatte ja kaum geschlafen. Erst der Sex mit Ralf, und dann das Unglück mit Markus.

Obwohl sie keine Trauer zeigte, musste sie doch leiden, dachte Marita. Sie war den ganzen Tag so stark und zeigte kein einziges Gefühl der Trauer, selbst heute Abend nicht wie wir drüber gesprochen haben, kam kein bisschen Trauer auf.

Nachdem Marita das dachte, ging sie ins Gästezimmer und legte sich ins Bett, und schlief sofort ein.

Ralf bekam die Nachricht von Elly, okay schrieb sie, gut, was sollte er machen? Im Moment war es nicht möglich.

Er konnte nur bis Morgen warten.

Ralf ging ins Bad um zu Duschen.

Nachdem er fertig geduscht hatte, zog er sich seinen Schlafanzug an und legte sich ins Bett.

Aber er konnte nicht Schlafen, er wälzte sich hin und her, irgendwann musste er aber ein geschlafen sein.

Er wachte langsam auf, völlig übermüdet und starken Kopfweh. Ralf schaute auf sein Handy, in der Hoffnung, dass Elly sich gemeldet hat, aber es war keine Nachricht im Messenger.

Ralf stand auf, ging an den Medizinschrank und holte sich eine Kopfschmerztablette. Es war noch früh, somit konnte er sich noch was hin Legen, bis die Schmerztabletten wirkten.

Ralf schlief wieder ein.

Elly wurde wach, sie lag auf der Couch, was ein Tag gestern.

Langsam wurde ihr klar, was passiert war.

Sie war Witwe.

Markus war tot! Sie war alleine, was ein Arschloch!

Wie konnte er sowas tun?

Elly wurde wütend.

Idiot ,Waschlappen, was war das nur für ein Kerl?

Jeder ändere Mann wäre dazwischen gegangen. Und was machte Markus? Natürlich Nichts, er bringt sich um!

Elly dachte immer weiter, was Markus ein Idiot war, sie stand langsam auf und ging ins Bad.

Marita? Ist sie nach Hause gefahren? Das letzte, woran Elly sich errinnerte, war das Marita zum Auto ging, um ihre Sachen zu holen, dann war sie wohl eingeschlafen.

Elly ging zum Gästezimmer und öffnete vorsichtig die Türe, Marita lag im Bett und schlief tief und fest.

Vorsichtig machte Elly die Tür wieder zu und ging in die Küche, sie schaltete die Kaffeemaschine ein und machte sich erstmal einen Kaffee.

Elly nahm ihren Kaffee und setzte sich an den Esszimmertisch, sie nahm ihr Handy, wollte Ralf eine Nachricht schicken: "Guten Morgen, mein Liebster. Ich bin gerade aufgestanden. Wann wir uns zum Reden treffen können, kann ich leider noch nicht sagen, da ich heute Termine wegen dem Unglück habe. Sobald ich alleine bin, melde ich mich sofort. Ich vermisse dich in Liebe, Elly."

Sie klickte auf senden.

Elly wollte ihn wieder bei sich haben, sie wollte ihn wieder spüren, sie dachte wieder an die Nacht.

Schnell stand Elly auf und begann Frühstück für sich und Marita zu machen.

In zwei Stunden war der erste Termin. Sie mussten also langsam in die Gänge kommen.

Nachdem sie das Frühstück vorbereitet hatte, ging sie zum Gästezimmer um Marita zu wecken. Marita schlief immer noch tief und fest.

Elly dachte so bei sich, Marita ist schon eine tolle Freundin.

Vorsichtig ging Elly zu Marita ans Bett, sie wollte Marita nicht erschrecken, langsam schüttelte Elly Marita und sagte auf stehen. Marita wurde langsam wach.

Sie schaute Elly an, und war sofort wach.

"Elly? Wie geht es dir? Geht es dir gut?"

"Ja, mir geht es gut. Steh auf, das Frühstück ist fertig. Wir Haben heute viele Termine, komm schon, beeile dich."

Marita kletterte aus dem Bett und ging ins Esszimmer, wo alles fertig gedeckt war.

Elly hatte sich besonders Mühe gegeben, es war alles da, was das Herz begehrt. Saft, frisches Obst, Wurst, Käse, Honig, Marmelade, Croissant, Brötchen, was ein Traum an einem Frühstückstisch.

Marita konnte ein "Wow" sich nicht verkneifen.

Elly lächelte Marita an und meinte, was du gestern für mich getan hast, und heute noch für mich tust, ist das Nichts dagegen, komm setz dich und iss was.

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