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ja er kommt heute Abend vorbei

Die Atmosphäre in diesem Büro. Der Mann, der so sanft sprach. Elly wollte nur weg, sie hörte kaum, was der Mann sagte, dieses gerede Elly verfluchte Markus innerlich. Hätte der Blödmann sich nicht umgebracht, müsste sie hier nicht sitzen und sich das an tun. Die Wut auf Markus würde riesen groß.

Vor Wut auf ihn, krochen langsam die Tränen in ellys Augen, sie konnte die Tränen nicht zurückhalten. Die Tränen liefen ihr über das Gesicht.

Marita dachte, dass sie endlich begriff, was passiert ist, und ihre Trauer, ihre Tränen aus gelöst hätten.

Marita wusste nicht, dass es ihre Wut war die dafür sorgten das Elly weinte.

Elly war völlig am Ende, sie hörte nichts davon, was der Mann sagte.

Langsam beruhigte sich Elly wieder.

Der Mann stellte ihr vorsichtig eine Frage und wollte wissen, welcher Sarg sie denn möchte.

Elly schaute ihn mit roten Augen an, überlegte einen Moment und sagte zu den Herren das Billigste.

Der Mann war erschrocken.

Das Billigste? Wie meinen sie das?

Elly hob ihren Kopf, setze sich aufrecht hin, und sagte das billigste egal was das billigste was sie anzubieten haben.

Der Mann schaute Marita an. Marita saß mit offenen Mund, völlig erstarrt auf den Stuhl. Sie wollte was sagen, aber es kam kein Wort aus ihrem Mund.

Elly sagte es noch einmal das Billigste, was sie anzubieten haben .

Er hat es nicht Besser verdient!

Er bringt sich um und lässt mich hier alleine. Und ich muss mit allem klar kommen. Da ich als seine Witwe, dazu verpflichtet bin, ihn unter die Erde zu bringen, ist es meine Entscheidung.

Er hat mich damit verletzt, also bekommt er dafür die Quittung.

"Elly beruhige dich", rief Marita, "das kannst du nicht machen, was würden die Leute reden?" Elly schaute Marita mit einem bösen Blick an: "Die Leute? Wer von denen zahlt das Ganze? Wer hilft mir? Keiner von denen. Die kommen nur zum fressen und saufen auf meine Kosten! Weinen ein bisschen und dann, haben die frei saufen!"

"Nochmal das Billigste, was sie im Angebot haben."

Elly stand auf und sagte, dass sie draußen warten würde und verließ den Raum. Draußen vor der Tür atmetet sie erstmal tief ein und aus, wenn sie noch länger in diesem Raum geblieben wäre, dann wäre sie erstickt.

Dieses Arschloch musste auch noch nach seinem Tod Ärger machen.

Marita saß weiter in dem Büro. Völlig hilflos schaute sie den Mann vom Beerdigunginstitut an, dieser war völlig fassungslos.

Das hatte er auch noch nicht erlebt. Es gab viele traurige Szenen bei ihm Büro, er war einiges gewohnt, und er war immer gewappnet, aber das hat ihn völlig aus der Fassung gebracht.

Er räusperte sich, sammelte seine Kräfte, er musste wieder professionell werden.

Somit machte er den Auftrag fertig, mit allem billigsten, was zur Verfügung stand. Als er den Auftrag fertig hatte, gab er Marita den Auftrag. Dieser muss von Elly unterschrieben werden, sonst können wir das nicht übernehmen.

Marita nahm den Auftrag, entschuldige sich und ging raus zur Elly. Sie lehnte draußen am Auto und hielt ihr Handy in der Hand, schaute nur aufs Display, das aber völlig schwarz war.

Marita reichte Elly den Auftrag und bat sie diesen Auftrag zu unterschreiben.

Sie schaute Marita an und fragte nochmal, ob es auch wirklich das Billigste sei. Marita nickte, Elly unterschrieb den Auftrag. Marita reichte ihr die Autoschlüssel. Sie meinte kurz, setzt dich schon Mal rein und nahm den Auftrag und brachte diesen zurück. Sie klopfte an die Tür des Büros, machte die Tür auf. Der Mann saß immer noch fassungslos an dem Tisch, als er Marita sah, stand er auf, ging auf sie zu und nahm den Auftrag entgegen.

Er gab Marita die Hand und verabschiedete sich, Marita verließ das Büro und ging zum Auto.

Elly saß auf dem Beifahrersitz und hatte die Augen geschlossen.

Marita öffnete die Autotüre und setzte sich auf den Fahrersitz.

Elly reichte ihr mit geschlossenen Augen den Autoschlüssel.

Marita steckte den Schlüssel ins Zündschloss und startete den Wagen, der nächste Weg war zu den Behörden.

Marita fuhr los, bei den Behörden angekommen, öffnete Elly erst wieder ihre Augen. Sie wusste im Moment nicht, wie sie sich Marita gegenüber verhalten sollte.

Sie schaute Marita an und bat um Verzeihung. Sie erklärte ihr, dass die das Gefühl hatte zu ersticken und das der schnellste Weg war, um daraus zu kommen.

Sie wollte Marita nicht sagen, dass sie nicht soviel Geld bezahlen wollte.

Das hätte Marita nicht verstanden.

Elly sah es nur nicht ein, dass sie soviel Geld in die Beerdigung stecken sollte, wofür auch.

Warum musste ein Sarg tausende kosten, nur um verbrannt zu werden? Dafür reicht ja wohl ein billiges Ding.

Aber das versteht ja eh keiner.

Elly und Marita gingen nach dem Gespräch ins Gebäude der Behörden.

Der Verwaltungsakt war schnell erledigt, und beide kamen schnell wieder aus dem Gebäude.

Jetzt mussten sie noch zum Pfarrer. Sie stiegen ins Auto und führen Richtung Pfarramt.

Elly musste imner wieder an Ralf denken, wie gerne würde sie jetzt lieber in seinen Armen liegen, anstatt diesen Mist für diesen Idioten zu organisieren.

Als Elly an Ralf dachte, wurde ihr ganz heiß, und ihre Laune stieg um einhundert Prozent. Sie bekam ein leichtes Lächeln auf die Lippen.

Jetzt noch die eine Station und sie hatten endlich alles erledigt.

Elly musste sich Jetzt zusammen reißen, der Pfarrer kannte sie.

Er hatte sie und Markus auch getraut.

In dieser kleinen Stadt, kannte hier fast jeder jeden.

Als die zwei am Pfarramt ankamen, holte Elly tief Luft und stieg aus, ihre Miene wurde auf einmal sehr traurig.

Sie traten ins Pfarrheim ein, der Pfarrer stand schon da und wartete auf Elly, er schüttelte ihre Hand und sprach sein Beileid aus.

Er bat die beiden Platz zu nehmen.

Ein kurzes Gespräch. Die Sache war erledigt. Er kannte Markus und man musste nicht viel erzählen, eine halbe Stunde später saßen Elly und Marita wieder um Auto.

Sie hatten beide Hunger, da es mittlerweile schon nachmittags war, und somit lenkte Marita das Fahrzeug in Richtung des Restaurant.

Im Restaurant angekommen, suchten sie sich eine ruhige Ecke. Es war eh nicht so voll, die Mittagszeit war ja schon lange vorbei.

Der Kellner brachte die Speisekarte. Elly und Marita bestellten und der Kellner ging wieder.

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