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Zwangsverheiratet – Verboten, sich zu verlieben

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ROSSARMY
200
Kapitel
3.0K
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9.0
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Zusammenfassung

Valeria Santillán kehrt zurück, um ihr Leben endlich selbst zu bestimmen – doch ihre Freiheit endet in dem Moment, in dem ihr Vater sie als „Lösung“ für eine gefährliche Schuld anbietet. Der Mann, der den Deal annimmt, ist Dante Navarro: mächtig, unantastbar und so kalt, dass niemand ihm widerspricht. Die Bedingungen sind klar: ein Vertrag. Eine Ehe. Ein Jahr. Danach die Scheidung. Und die wichtigste Regel: Es ist verboten, sich zu verlieben. Doch unter einem Dach mit Dante wird aus Hass schnell ein gefährliches Spiel aus Kontrolle, Schutz und brennender Nähe. Während Feinde näherkommen und Geheimnisse ans Licht ziehen, merkt Valeria: Die größte Gefahr ist nicht die Mafia da draußen – sondern das, was Dante in ihr auslöst. Denn manche Ehen beginnen als Deal… und enden als Schicksal.

Vertragliche EheSex21+EhebetrügenLiebe nach der EheOne-Night-Stand

Vorwort

Es heißt, dass man sich die Liebe aussucht.

Das ist Quatsch.

Manchmal ist Liebe wie ein kalter Befehl, eine Schuld, die nicht die eigene ist, und eine Hand, die einen an den Rand schiebt, damit man springt, ohne Fragen zu stellen. Ich hatte einen Plan: Zurückkommen, meinen Platz im Familienunternehmen einnehmen und allen zeigen, dass mich niemand kontrollieren kann.

Ich dachte, ich wäre unantastbar ... Bis ich kapierte, dass mein Nachname zu Hause kein Schutzschild war, sondern eine Kette.

In der Nacht, als ich ihn hereinkommen sah, wurde mir klar, dass Gefahr nicht immer mit Schreien angekündigt wird. Manchmal kommt sie in Gestalt von Macht, mit einer Ruhe, die mehr Angst macht als Waffen. Er kam nicht, um zu verhandeln, sondern um Forderungen zu stellen. Und mein Vater, der Mann, der mich beschützen sollte, war der Erste, der mich auslieferte.

Ein Vertrag. Ein Jahr. Ein „Schutz“, der nach Käfig roch. Eine versprochene Scheidung, als ob das das, was sie dir innerlich antun, auslöschen könnte.

Man sagte mir, es sei eine Vernunftehe.

Aber als er mich ansah, verstand ich die Wahrheit: Es war keine Vernunft. Es war Krieg.

Und in diesem Krieg war ich der Preis.