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Kapitel 1

•Kämpfen stand nicht auf meiner to-do liste•

Ich war gerade richtig sauer.

Als ob es nicht reicht das wir einen Montag morgen haben und ich in die Schule muss, knallt jemand so gegen mich das alle meine Bücher mit den Boden eine Bekanntschaft machen konnten.

Als ich meine Bücher aufheben wollte, trampelte der Trottel drauf rum. Als ich hoch schaute und sah wer diese Person war, wollte ich gleich wieder weg.

Kann ich vorstellen:

Tyler Arschloch Thomson, der Möchtegern coole aus unserer Schule.

Wie ich den hasse.

Er und seine Freunde standen um mich rum und starrten als hätten die nichts besseres zutun.

Tyler trampelte noch immer auf meinen Bücher.

Okay jetzt reicht's

„Sieht das für dich aus wie eine Fußmatte?" wendete ich mich sauer an ihn.

„Was hast du gesagt?" seine Stimme verursachte eine Gänsehaut an meinen Körper.

Der klingt gerade echt sauer.

„Hast du was an den Ohren? Meine Bücher sind weder eine Fußmatte, noch ein roter Teppich auf den du einfach drüber laufen kannst!" ich hob meine Bücher auf und sah zu ihm.

„Hast du vergessen wer ich bin?" kam er mir mit rauer Stimme näher.

„Willst du vielleicht ein Keks aus der Ist-mir-scheiß-egal Dose?"

Gerade wollte er was sagen und öffnete seinen Mund, als ich ihn zuvor kam.

„Mund zu, scheiße trocknet" somit ließ ich die Bande stehen und lief Richtung Ausgang.

Mein Tag hatten die freaks definitiv zerstört.

Die Klingel rettete mein Tag etwas und mit Dylan an meiner rechten Seite, verließen wir die Schule.

Der Tag ist gegessen.

Während Dylan fluchte, wie Erbärmlich Mathe doch sei, liefen wir Richtung Bus Haltestelle.

„Bis Morgen Dyl" verabschiedete ich mich von meinem besten Freund.

Dylan hatte normalerweise ein Auto, weshalb er damit Heute nicht fuhr, wobei er es jeden Tag tat, wunderte mich.

Eine kleine Umarmung und schon stieg er in sein Bus.

Mir war eher Laufen zumute.

„Lass mich Bitte los" hörte ich eine Stimme.

Leise lief ich, Richtung der Gasse wo die Stimmen zu hören waren.

„Ich bitte dich Amelia, hörst du dir selber zu? Was soll die Scheiße!" wurde der Junge lauter.

Als ich um die Ecke sah, wurden meine Augen etwas größer.

Ein Bildhübsches Mädchen stand da mit einem Jungen der ihren Handgelenk festhielt und gegen eine Wand drückte.

„Lass mich los, du tust mir weh" sagte sie wieder etwas leiser.

Der Typ kam ihr näher.

Das reicht.

„Sie hat gesagt du sollst sie los lassen" beide Köpfe schnellte in meine Richtung.

„Wer bist du denn bitte jetzt?" sagte der Typ belustigt.

„Jemand der dir den Arsch versohlt wenn du sie nicht sofort los löst" verteidigen konnte ich mich, schließlich tat ich das fast jeden Tag.

„Geh weg Mädchen, Tu dir diesen Gefallen, aber wenn du die Heldin spielen willst, werde ich mich nicht zurückhalten und meine Wut an dir rauslassen kapiert?" der Typ sprach bedrohlich.

Das Mädchen neben ihr war die Angst ins Auge geschrieben und sie sah etwas flehend in meine Richtung.

„Na dann, ist doch zu langweilig wenn ich jetzt gehe" sagte ich und legte meine Tasche auf den Boden.

„Du willst kämpfen?" lachte der Typ.

„Okay das klingt schon zu dramatisch" sagte ich nun.

„Und jetzt lass sie los, sonst wird es sehr ungemütlich" sah ich ihn eindringlich an.

„Du bleibst hier kapiert" das Mädchen nickte heftig und fiel runter als der Typ sie los lies, um auf mich los zu gehen.

„Heute noch? Hab nicht den ganzen Tag Zeit" als er bei mir angekommen war holte er schon aus.

Der arme.

„Du weißt nicht wie dankbar ich dir bin ehrlich" bedankte sich das Mädchen nun zum wiederholten Mal.

„Ist in Ordnung, hab doch nichts gemacht" lächelte ich sie an.

Sie beruhigte sich etwas und brach nach kurze Zeit die stille.

„Das war mein Ex Freund. Ich hab mich von ihn getrennt, weil er immer Handgreiflich wurde, aber er wollte es nicht zulassen. Monate war ich mit ihm zusammen, musste jeden Abend damit Angst schlafen gehen und konnte es keinem sagen. Er hat mir gedroht wenn ich es meinen Bruder sagen würde das ich es bereuen würde und er ihn was antuen würde. Ich bin so Naiv wenn ich darüber nachdenke, niemals hätte mein Bruder das zugelassen, er ist zehn mal so breit wie dieser Psycho" sie redete relativ schell, es machte mir jedoch nichts aus.

„Wie hast du das geschafft?" ich sah sie fragend an.

„Du hast ihn so fertig gemacht, ich bin seit Monaten mit ihm zusammen, ich weiß was eine starke Kraft er hat, nichtmals seine Freunde konnten den mal zurück halten" sie sah mich begeistert an.

„Pass das nächste mal lieber besser auf dich auf, statt soviel zu fragen. Erzähl es deinem Bruder, er wird dir bestimmt weiterhelfen" redete ich nett auf sie ein.

„Danke, wirklich, ich bin übrigens Amelia" stellte sie sich vor und streckte mir ihre Hand entgegen.

Ich nahm sie grinsend an: „Lucia, freut mich"

„Dann, ich würde sagen auf Wiedersehen?" redete sie unsicher.

Wir standen an einer Bushaltestelle und der Bus kam gerade, warscheinlich ihres.

„komm gut nachhause" sagte ich.

Gerade wollte ich umdrehen als sie mich umarmte. Sofort erwiderte ich diese Umarmung, zu lang hatte ich keine bekommen.

Die von Dylan zählten nicht.

„Danke Lucia" und somit lies sie los und stieg in ihren Bus.

Ich stand noch immer stocksteif da.

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