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Kapitel 8

Beide fingen an mit den Fäusten zu schwingen und trafen sich gegenseitig im Gesicht. Philipp gelang es sogar einmal seinen Gegner auf den Boden zu bekommen, dieser stand aber sofort wieder auf und verpasste ihm einen saftigen Kinnhaken. Dieser taumelte etwas benommen nach hinten und setzte wieder zu einem Schlag an. Es war so laut dass man schreien musste um seinen Nachbarn zu hören, denn die Meute schrie und tobte. Mann hörte wie die Leute die Kämpfer anfeuerten. Ich hatte auch von den Wetten gehört die es hier gab. Es wurde viel Geld auf Philipp gesetzt und das hörte man jetzt auch von manchen Leuten schreien. Ich widmete mich wieder dem Kampf und sah wie Philipp seinern Gegner einen letzten Schlag verpasste bevor er taumelt nach hinten auf den Boden fiel und nicht mehr aufstand. 7,8,9,10 hörte man die Leute Schreien und Jubeln.

Der Kampf war vorbei und Philipp hatte gewonnen. Er verließ den Kampf und verschwand zwischen den jubelnden

Leuten. Viele waren enttäuscht und buhten in die Menge, ein paar rannten aber auch direkt zu den Wettständen um

ihre Kohle einzusacken die sie gewonnen hatten. Ich schaute um mich herum und konnte Fell nicht mehr entdecken. Ich bekam leichte Panik und fing an sie zu suchen. Ich quetschte mich zwischen den Leuten durch und stoß plötzlich gegen jemanden. Dieser drehte sich plötzlich um und schaute mir direkt in die Augen. Es war kein geringer als Phillip. Ich sah Überraschung in seinem Blick und einen Hauch von Angst. Er griff mein Handgelenk und zog mich hinter sich durch die Menge. Er kam ein einer Tür an und drückte die Klinge runter. Er zog mich in den Raum und ließ mich los. Ich erkannte dass es eine Umkleide war und Phillip mitten im Raum stand. Ich schloss die Tür und sah direkt in sein wütendes  Gesicht. "Was machst du hier?" Hörte ich in fauchen und seine Hände zu Fausten ballen. "Ich- Ich bin mit einer Freundin hier" stotterte ich. "Weist du wie gefährlich das hier ist?" fragte er mit zorniger Stimme. Ich stand einfach nur da und fühlte mich so klein und machtlos neben so einem großen und starken Riesen. Es schüchterte mich etwas ein doch ich ließ mich nicht klein kriegen. "Ich darf machen was ich will" gab ich nun mit kräftiger Stimme zurück und sah

Überraschung in seinen Augen die sich aber gleich wieder in Wut verwandelte. "Aber nicht wenn du dich dabei in Gefahr bringst!" brüllte er nun schon fast. Er ging In einen Nebenraum und kam nach ein paar Minuten wieder umgezogen und fertig zum gehen zurück. Er schaute mich an und sagte nur "Wir gehen!" Er nahm wieder mein Handgelenk und sagte "Damit du mir hier nicht verloren gehst" Ich blieb nur stumm und ließ mich von ihm durch die Menge ziehen. Wir hielten noch kurz bei einem Stand bei dem Phillipps sich seinen Gewinn in seine Sporttasche steckte und sofort das Gebäude mit mir verließ. Als wir ins Freie kamen nahm ich erst einmal einen tiefen Atemzug denn der strenge Geruch nach Schweiß in dem Gebäude war nicht mehr aus zu halten. Philipp sagte ich solle hier kurz warten und joggte irgend wo hin. Er kam ein paar Minuten später mit seinem Motorrad vor mir zum Halt und streckte mir seinen Helm hin. Erst jetzt konnte ich das Motorrad genauer unter die Lupe nehmen. Es war ein schwarzes Kawasaki Motorrad mit roten Akzenten. Ich setzte mich hinter ihn drauf und versuchte so viel Platzt wie möglich zwischen uns zu bringen. Er blieb jedoch stehen und machte nicht den Anstand dazu los zu fahren. "Ist es denn so schwer sich an mir fest zu halten" fragte er mit einem Seufzer und schaute gerade aus. Vorsichtig legte Ich meine Arme um seine Hüfte und erschrak als er plötzlich meine Arme  nahm und sie fester um sich schlang. "So ist's gut" sagte er und ich könnte sein Lächeln förmlich hören. Er fuhr mit einem lauten Motorbrummen los und sauste durch die inzwischen eingetretene Nacht. Meine Haare wehten durch den Fahrtwind nach hinten und ich nahm einen tiefen Atemzug. Ich genoss die Fahrt und die frische Luft die mir entgegen kam. Ich lehnte meinen Kopf an seinen Rücken und schloss die Augen. Könne wir nicht bitte für Immer so fahren? Es war so entspannend und man vergaß einfach all seine Sorgen und Ängste. Meine Gedanken wurden unterbrachen als wir zum stehen kamen, Ich hob meinen Kopf und fragte mich wo wir sind, denn ich kannte diesen Ort nicht.

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