Kapitel 9
Total erschöpft geht Demian zum Kühlschrank und als er ein Wasser aus dem Kühlschrank nimmt, kommt Alica zu ihm und schmiegt ihren nackten Körper an ihn. „Bist du dir sicher, dass wir es noch mal probieren sollten?“ fragt sie ihn und er nickt. „Alica, ich bin mir tausendprozentig sicher.“ „Gut.“ Die beiden Küssen sich und Demian hält ihr die Kalte Flasche in den Nacken. Alica stellt es die Härchen auf und sie kneift ihn. Demian erwischt sie und setzt sie auf die Arbeitsplatte. Die beiden schlafen noch einmal miteinander. Danach ziehen sie sich an und verlassen Hand in Hand die Wohnung. Im Garten sitzt Sanija mit ihrer Tochter und grüßt die beiden. Sie grüßen zurück, steigen ins Auto und fahren zum Haus, wo sie Noels Zimmer ausmalen. Als sie fertig sind, ist es draußen schon dunkel. Alica ruft ihre Mutter an und fragt nach den Kleinen. „Die beiden schlafen.“ „Ich komm sie nachher holen.“ „Alica, sie können hier bleiben.“ „Ok, dann hol ich sie Morgen früh.“ „Passt.“ sagt ihre Mutter und legt auf. „Schatz, was hat sie gemeint?“ „Das die Kleinen bei ihr Schlafen können.“ „Ok, dann haben wir die ganze Nacht für uns.“ meint er und kneift Alica in den Hintern. „Vergiss es. Mir tut jetzt noch alles weh. Dreimal hintereinander an einem Tag reicht. „Woah, da habe ich aber was anderes in Erinnerung.“ „Ja, doch unsere Beziehung soll nicht nur aus dem bestehen.“ meint Alica und geht zurück ins Haus, wo sie im Zimmer die Malersachen weg räumt. Die beiden fahren nach Hause, wo sich Alica in die Badewanne legt und Demian ihnen was Leckeres kocht. Er deckt den Tisch und holt eine Weinflasche aus dem Vorratsraum. Beim zurückgehen sieht er zu Alica ins Badezimmer. Sie bemerkt ihn und meint: „Willst du nicht rein kommen, das Wasser ist herrlich?“ Diese Frage braucht sie nicht ein zweites Mal stellen. Demian stellt die Flasche auf die Kommode, zieht seine Klamotten aus und steigt hinter ihr in die Wanne. Alica lehnt sich an seine Brust und die beiden genießen die Zeit. Als das Wasser kalt wird, steigen die beiden heraus, trocknen sich gegenseitig ab. Alica schlupft in ihren Bademantel und Demian zieht sich im Schlafzimmer eine Trainingshose über. Dann erwischt er die Weinflasche und geht ihr nach in die Küche, wo Alica in die Töpfe sieht. „Finger weg.“ sagt er und klopft ihr drauf. Alica setzt sich an den Tisch, Demian schenkt ihr einen Wein ein und richtet das Essen an. Die beiden genießen es und hocken sich danach auf die Couch. Sie sehen sich einen DVD-Film an. Alica ist während des Films eingeschlafen. Demian legt sie anständig hin, deckt sie zu und legt sich ins Schlafzimmer. Am nächsten Morgen ist Alica als erster munter, sie zieht sich an und geht ihre Babies abholen. Als sie wieder zurück kommt, legt sie beide auf Demians Bauch und setzt sich daneben. Noah greift nach seiner Nase und hält sie fest. Dadurch wird Demian munter. Er sieht ihn und meint: „Na mein Kleiner, was machst du mit Papa seiner Nase.“ Noah dreht den Kopf auf die Seite und lächelt. Demian legt den Kleinen neben sich aufs Bett und will aufsitzen. „Da ist ja noch so ein kleiner Wurm.“ meint er und Alica legt Jolie neben Noah. „So jetzt kann der Papa sich bewegen.“ Demian setzt sich auf und kitzelt die beiden. Jolie lächelt und ihr Bruder verzieht das Gesicht zum weinen. Alica und Demian spielen eine Weile mit den beiden, bis der Hunger ruft. Demian steht auf, geht in die Küche und richtet das Fläschen. „So ihr zwei, das Essen ist da.“ meint er, als er wieder ins Zimmer kommt. Er gibt Alica eines, sie nimmt Jolie auf den Arm und füttert die kleine Maus. Noah bekommt von Papa das Fläschen. Währenddessen läutet Alicas Handy, sie lässt es pimmeln. „Willst du nicht ran gehen?“ „Ne, wenn es wichtig ist ruft die Person noch einmal an oder ich rufe nachher zurück. Die Kleinen gehen vor.“ meint Alica und widmet sich wieder ihrer Tochter. Noah ist während des Essens eingeschlafen und sein Papa legt ihn ins Bettchen. Demian verlässt die beiden Frauen und geht einen Kaffee machen. Er kommt gerade in der Küche an, als Alicas Handy wieder läutet. Er sieht auf dem Display, dass es ihr Ex-Mann ist und hebt ab. „Ja!“ „Hallo Demian, ist Mama da?“ „Ja, sie füttert gerade Jolie, was ist?“ „Wir wollen zu euch nach Hause, dürfen wir?“ „Ich werde Mama fragen. Warte sie kommt gerade?“ „Wer ist denn?“ „Noel!“ Demian gibt Alica das Handy. „Hallo mein Süßer, was ist?“ „Mama, können wir nach Hause kommen.“ „Sicher, aber warum?“ „Weil wir wollen.“ „Gib mir mal Papa.“ Alica redet kurz mit ihren Ex-Mann und meint:“ Wenn das so ist, dann kriegst du sie eben nicht mehr. Bring sie nach Hause.“ Alica legt auf und schmeißt das Handy auf den Tisch. „Wow, was ist los?“ „Mein Ex hat eine Neue und die hasst die beiden.“ „Ok, dann gehen sie nicht mehr zu ihm und fertig.“ „Jup!“ sagt Alica, nimmt sich einen Kaffee und setzt sich auf den Balkon. Demian wäscht das Geschirr von gestern ab. Nach einer viertel Stunde hört Alica ein Auto in die Einfahrt fahren und steht auf. „Hallo Mama!“ ruft Noel als er aussteigt. Zoe winkt ihr zu. „Hallo Mäuse.“ „Kannst du kurz mal raus kommen.“ fragt ihr Ex-Mann. Alica zieht sich ihre Crocs an und geht zu ihm hinaus. Die Kinder stürmen hinein als sie die Türe öffnet. „Noel, Zoe leise, die Kleinen schlafen.“ sagt Alica und die zwei schleichen in die Wohnung. „Was?“ sagt Alica sauer. Die beiden reden eine Weile und Alica meint dann. „Wie gesagt, krieg dein Leben in den Griff und du kannst die Kinder wieder haben.“ „Das kannst du nicht machen, wir haben eine Vereinbarung.“ „Die eine Klausel hat.“ „Shit.“ „Du sagst es.“ meint Alica, geht hinein und lässt ihn stehen. Als sie in die Küche kommt, sitzen die beiden mit Demian am Tisch und essen ein Nutella Brötchen. „Nicht so schnell, es nimmt euch keiner was weg.“ „Wir haben Hunger.“ „Habt ihr beim Papa nichts gegessen?“ „Gestern Mittag, dann ist seine Freundin gekommen und wir mussten im Zimmer bleiben.“ Demian und Alica sehen einander an und er zeigt mit dem Kopf zur Balkontüre. „Esst nur fertig, wenn ihr noch was wollt sagt mir.“ meint Demian und die beiden nicken. Die beiden gehen auf den Balkon und Alica zieht die Türe hinter sich zu. „Was ist denn das für ein Vater, der seine Kinder hungern lässt.“ „So kenn ich ihn nicht, die beiden waren immer sein Leben.“ Die beiden reden darüber und Demian wird immer wütender. „Demian, komm wieder runter, bitte. Er ist es nicht wert das du dich so aufregst und was falsches machst. Er bekommt die Kinder nicht mehr und gut ist.“ „Boah ich würde ihm am liebsten eine ballern.“ „Nein, denke an deine Kinder, die brauchen dich und denk daran dass du solche mal eingebuchtet hast.“ „Stimmt, es ist halt so, dass die beiden auch meine Süßen sind und du weißt dass ich über die beiden nichts kommen lass.“ „Ich weiß, Schatz.“ sagt Alica und küsst ihn. „Beruhige dich wieder.“ sagt sie und geht hinein, weil Noel geklopft hat. „Was willst du Noel?“ „Cornflakes.“ „Ich auch.“ Alica richtet beiden noch eine Schale und sie mampfen wieder in sich hinein. Sie stellt sich an die Küchenzeile und beobachtet die beiden. „Mama, wann werden wir im Haus wohnen.“ fragt Noel mit vollem Mund. „Wenn alles gut geht am Wochenende.“ sagt Demian, der zu ihnen kommt. „Cool, bekommen wir auch einen Pool?“ „Mal sehen, wenn ihr brav seid.“ „Sind wir doch immer.“ „Jaja“ sagt Alica und räumt die Schüsseln weg. Die beiden räumen ihre Tassen weg und gehen ins Zimmer. „Sag mal Demian, hast du dich schon entschieden.“ „Bei was?“ „Wegen deinen alten Job.“ „Nö, ich überlege noch hin und her. Auf einer Seite will ich wieder zurück, doch auf der anderen wäre ich lieber viel bei euch.“ „Schatz, ich habe dir gesagt, dass es mir nichts ausmacht. Ich will einen glücklichen Mann und nicht einen der immer frustriert ist, weil er wegen uns seinen Lieblingsjob nicht machen kann.“ „Bist du dir ganz sicher.“ „Ja!“ sagt Alica und gibt ihn einen Kuss.
