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Kapitel 10

Es ist endlich Samstag, Demian und Alica haben die restlichen Tage die Sachen zusammengepackt und nach einander ins Haus geliefert. Heute hat er sich einen LKW ausgeliehen und liefert zusammen mit den Nachbarn die Möbel. Sanija und Alica putzen die Wohnung durch. „Schade dass du uns verlässt.“ „Ja ist es, jedoch wird es hier auf Dauer zu eng. Die Kinder werden größer.“ „Das stimmt.“ „Du kannst jederzeit zu uns kommen, so weit weg sind wir nicht.“ „Das werde ich.“ Nachdem sie fertig sind, packt Alica die restlichen Sachen ins Auto. Sie umarmt Sanija und fährt zum Haus. Zoe und Noel toben im Garten herum, die Kleinen liegen in ihren Maxi-Cosi unterm Baum, neben der Oma, die Zeitung liest. „Na ihr zwei.“ sagt Alica und hält zwei gekühlte Bier hoch. Die Männer kommen zu ihr, Leon nimmt dankend eine Flasche und Demian gibt ihr einen Kuss bevor er es nimmt. „Haben wir da was verpasst?“ fragt Leon verwundert. „Hmm was könne er verpasst haben, Alica?“ „Keine Ahnung, vielleicht den Zug.“ Leon lacht und meint: „Seid ihr zwei zusammen.“ „Nö sieht nur so aus.“ „Kommt schon, verarscht mich nicht.“ „Ne Scherz bei Seite, ja sind wir.“ „Glückwunsch.“ meint er und stoßt mit Demian an. Alica hilft den beiden Männern beim aufstellen der Möbel. Zuerst in den Kinderzimmern, damit falls es länger dauert die Mäuse schlafen gehen können. Zu Mittag kommt Sanija mit der kleinen Hannah vorbei und bringt für alle eine Kleinigkeit zu Essen vorbei. Alica führt sie durchs Haus und die meint: „Wow, das ist schön hier. So eines wäre auch mein Traum.“ „Wenn wir es uns leisten können.“ meint ihr Mann, der gerade aus Noels Zimmer kommt. „Alica wo sind die Schrauben vom Bett?“ „Kleben auf den Kopfteil.“ „Ich habe sie.“ ruft Demian und Leon geht wieder zu ihm. „Männer.“ sagt Sanija und lacht. „So danke für die Hausführung, ich muss wieder los. Kann ich Hannah hier lassen, bis Leon nach Hause geht.“ „Ja, klar.“ „Danke. Tschau Schatz.“ „Ja, tschüss.“ Sanija verlässt das Haus, verabschiedet sich von ihrer Tochter, die mit Zoe und Noel Ball spielt.“ Die meint tschüss und widmet sich wieder dem Ball. Sanija verlässt das Grundstück und fährt in die Arbeit. Alica überzieht die Betten in den Zimmern die schon fertig sind und fängt an die Sachen einzuräumen. „Schatz!“ „Ja!“ „Fertig.“ Alica geht zu den Männern ins Zimmer. „Passt das so.“ „Frag nicht mich, ist Noels Zimmer.“ „Ok, sehen wir dann wie er reagiert.“ „Hmm!“ meint Alica und geht zurück in Jolie Zimmer. Als sie am Fenster steht und den Kindern zusieht hört sie jemanden nach unten gehen. Demian schleicht leise zu ihr und umarmt sie von hinten. „Man Schatz, erschreck mich nicht immer so.“ „Sorry!“ meint er, sie schmiegt sich an ihn und die beiden sehen den Kindern zu. „Warte mal bis die Zwillinge laufen können, dann ist hier die Höhle los.“ sagt Demian und gibt ihr einen Kuss auf ihren Nacken. Alica dreht sich zu ihm um und küsst ihn. Zusammen machen sie die Betten der Kinder fertig und gehen nach unten. Demian holt sich ein Bier aus dem Kühlschrank. „Magst du eines?“ „Ja!“ sagt Alica und macht den Kartoffelsalat fertig. Er stellt es ihr hin und fährt mit dem Finger in die Schüssel. Alica klopft ihn drauf. „Du kannst schon mal den Griller anwerfen.“ „Ok zu Befehl, Madam.“ sagt Demian, klopft ihr auf den Hintern und geht hinaus. Ihre Mutter kommt mit den leeren Fläschen der Zwillinge herein und wäscht sie aus. „Du weißt dass ich Demian nicht mag, aber die Kleinen sind euch gelungen. Die sind so süß.“ „Danke Mama, irgendwie kannst du keinen meiner Freunde leiden.“ „Beim Vater der großen hatte ich recht, dass er ein Arsch ist.“ „Hmm und was ist Demian?“ „Keine Ahnung, ich mag ihn nur nicht.“ „Da muss es einen Grund geben. Lerne ihn besser kennen und dann kannst urteilen.“ „Hmm!“ sagt ihre Mutter und nimmt das Fleisch mit raus. Alica schneidet noch das Brot auf und bringt es zusammen mit den Salaten hinaus. „Noel, Zoe, Hannah essen.“ ruft Demian und die Kinder stürmen herauf. Alicas Mutter stellt die Kleinen neben sich auf das Tischchen damit sie zusehen können. „Noel kannst du bitte die Saucen holen?“ „Ja, Mama.“ sagt der Junge, geht hinein und kommt damit heraus. Demian gibt den Kindern Würstchen auf den Teller, die sie dankend annehmen. „Noel der neben den Zwillingen sitzt, gibt ihnen kleine Stückchen vom Brot in den Mund. „Noel lass das bitte.“ Er ist von Alica ertappt worden. So gegen halb acht machen Alica und Demian die Kinder fertig und bringen sie ins Bett. Leon trinkt noch sein Bier aus und meint: „Ich werde auch heim gehen. Hannah muss ins Bett. Danke fürs Essen.“ „Schon gut, wir danken dir für deine Hilfe.“ „Kein Problem.“ meint Leon und geht zum Taxi, das er gerufen hat. „So ich werde auch nach Hause gehen.“ „Du hättest mit Leon fahren können, der muss in dieselbe Richtung.“ „Ne schon gut, nach dem Essen tut ein Spaziergang gut.“ „Wie du meinst.“ Alicas Mutter verlässt das Grundstück. Alica und Demian räumen die Terrasse zusammen, stellen alles in die Küche. „So ich werde auch gehen. Komme Morgen Vormittag wieder.“ „Wieso du kannst ruhig hier bleiben. Soweit ich weiß ist es dein Haus.“ „Nö, eures. Ich bin nur Gast.“ „Komm hör auf damit. Wir sind die Gäste.“ „Nö!“ „Wir sind ein Paar also ist es unser Haus.“ Demian sagt nichts mehr und nimmt einen Schluck von ihren Bier. „Ok dann sind wir uns einig.“ Alica nickt und er gibt ihr einen Kuss. Da sie das Schlafzimmer noch nicht aufgebaut haben, richtet Alica die Couch zum schlafen her. Während sie das macht, stellt sich Demian unter die Dusche. Nach 5 Minuten kommt er nur mit einem Handtuch bekleidet zurück. „Sexy!“ meint Alica, als sie an ihm vorbei ins Bad geht. Demian schließt den Fernseher an und schaltet ihn ein. Er ziept durch die Programme, als Alica zurück ins Wohnzimmer kommt. Sie kuschelt sich zu ihm unter die Decke. „Sag mal wieso hast du nicht hier gewohnt?“ „Ne, mit meiner alkoholabhängigen Tante sicher nicht.“ „Ok, du hättest sie ja raus schmeißen können, wenn es deines ist.“ „Ging nicht, meine Großeltern haben ihr Wohnrecht auf Lebzeiten gegeben.“ „Mist und warum ging es jetzt?“ „Sie ist vor einem halben Jahr verstorben. Glaub mir in dieses Haus wie es vorher ausgesehen hat, wärst du nie gezogen. Ich habe eine Generalsanierung machen lassen.“ „So schlimm.“ „Kennst du das Wort Messie.“ „Ja!“ „und das hoch 10.“ „Das ist krass, wie kann man nur so leben.“ „Das ist eben eine Krankheit.“ „Hmm.“ „So Themawechsel.“ sagt Demian und streichelt Alica über ihren nackten Rücken. Ihr stellt es die Gänsehaut auf. Sie dreht sich zu ihm um und küsst ihn.

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