Der Sonntag!
Den Sonntag verbrachte ich die ganze Zeit nur mit meinem Bruder. Gegend dem Abend setzte ich mich auf die Couch und sah Fern. ,,Ariana, was möchtest du heute zum Abend essen?". fragte mich Alec. Er stand nun vor mir und sah mich erwartungsvoll an. Überlegend sah ich ihn an. ,,Können wir ins Subway fahren?", mit einem Hundeblick blickte ich ihn an. ,,Na gut, komm zieh dich um.", somit verschwand er aus dem Wohnzimmer.
Schnell sprintete ich in meinem Zimmer hinauf und zog mich um. ,,Ariiiiii, komm wir fahren los.", rief mich Alec der wahrscheinlich unten wartete. Bei meinem Bruder angekommen stieg ich ins Auto ein und schaltete das Radio an. Ich drehte die Lautstärke der Musik etwas lauter und sang mit. Mein Bruder sah mich schmunzelnd an, da ich definitiv die Töne nicht traff. Als das Lied wechselte blieb ich steif sitzen, eine Gänsehaut überzog mir auf die Haut. Es war das Lieblingslied von mir und Aiden. Sofort wechselte Alec den Sender und ich beliess es einfach dabei. Kopfschüttelnd sah ich aus dem Fenster. Beim Subway angekommen stiegen wir aus und gingen rein. ,,Denn gleichen Menü wie das letzte Mal?", fragte mich Alec. Ich nickte mit meinen Kopf. ,,Okay, dann geh dich hinsetzen."
Mit schnellen Schritten setzte ich mich auf einem freien Platz. Nach cira. zwanzig Minuten kam Alec endlich mit dem Essen. Lächelnd strahlte ich ihn an. ,,Gott, wie lange es gedauert hat.", sagte ich seuftzend und griff nach dem Essen. Daraufhin lachte er und ass selber.
Nachdem wir alles aufgegessen hatten, sassen wir immer noch eine ganze Weile dort und redeten. ,,Ich muss mal aufs WC.", schnell stand ich auf und ging aufs WC. Leider war es sehr voll, darum musste ich lange anstehen. Beim Rückweg sass auf einmal jemand auf meinem Platz. Ich konnte nicht erkennen wer es war, da diese Person mit dem Rücken sass. Es war eindeutig ein Junge, da er breite Schultern hatte und einen Cap trug. ,,Emm hii.", begrüsste ich und lächelte den Typen an. Dieser Typ kam mir irgendwie bekannt vor, aber ich kam einfach nicht drauf. Eigentlich kannte ich alle seine Freunde. Er sah verdammt gut aus, nur seine Augen. Sie waren grün, leuchtend grün ich liebte sie jetzt schon. Nervös sah mein Bruder mich an. Wenn er mich nicht vorstellen wollte, dann stelle ich mich halt selbst vor. Ich streckte ihm die Hand und sagte: ,,Ich bin Ariana, die Schwester von Alec."
Dieser blickte mich geschockt an. Etwas verwirrt sah ich ihn an, was war den jetzt los. ,,Ariana?", er wiederholte meinen Namen, er sah aus, als ob er es mir nicht glauben konnte. Dieses Mal sah ich ihn geschockt an, diese Stimme würde ich überall wieder erkennen.
,,Aiden.", ich war nicht bereit ihn jetzt zu sehen. Warum war er wieder da. Sein Blick änderte sich schlagartig, er sah mich kühl und genervt an. Was hatte ich jetzt schon wieder getan. ,,Wir sehen uns morgen.", sagte er zu Alec und verabschiedete mit einem Handschlag von ihm. Verachtend sah er mich noch einmal an und ging extra nah an mir vorbei. Verletzt sah ich ihm nach. Es machte mich wütend, warum war er auf einmal so gemein zu mir. ,,Ari ich wusste nicht, dass er hier war. Er hatte mich gesehen und ist einfach gekommen.", mein Bruder sah mich entschuldigend an. ,,Hey, nur weil wir es nicht gut haben musst du dich nicht rechtfertigen, immerhin ist das ein Problem zwischen ihm und mir.", lächelnd sah ich ihn an. Er sollte sich keine Gedanken um mich machen.
,,Wollen wir auch gehen, morgen haben wir noch Schule.", mein Bruder warf seinen Arm um mich und gemeinsam liefen wir zum Auto.
Die Stimmung war sehr komisch, ich konnte es eigentlich gar nicht richtig beschreiben. Im Auto schweigten wir beide und hörten nur die leise Musik die im Hintergrund lief. Zuhause angekommen, ging ich direkt ins Schlafzimmer und legte mich hin. Wie zur Hölle sollte ich den Morgen bestehen, ich musste Aiden aus dem Weg gehen.
Meine Tür ging auf und Alec kam rein. ,,Du Schwesterherz, wenn du nicht willst das ich mit Aiden rede dann breche ich den Kontakt ab. Nach allem was er dir angetan hatte. Es ist nur so, dass..", ich unterbrach ihn. ,,Alec du musst kein schlechtes Gewissen haben, er ist dein Bester Freund und nur weil wir uns streiten, musst du nicht mit ihm streiten. Er hat dir ja nichts getan. Ich werde schon damit klar kommen."
Alec umarmte mich und gab mir einen Kuss auf die Stirn. ,,Weisst du Aiden hatte es nicht sehr leicht. Es hat für alles einen Grund, auch für sein verschwinden.", sagte Alec aus dem nichts. ,,Wie meinst du das?", fragte ich ihn verwirrt. ,,Das wirst du irgendwann verstehen, nur die Zeit ist noch nicht gekommen.", warum sprach er immer so in Rätseln, wenn es um Aiden ging. ,,Verstehen würde ich es nie, Aiden hasst mich. Er hat mich abgestossen und links liegen gelassen.", ich versuchte meine Tränen runter zu schlucken. ,,Nein, er hasst dich nicht!"
,,Dann erklär es mir, warum er so scheisse zu mir ist?! Du scheinst ja viel zu wissen.", erwiderte ich etwas harsch. ,,Das kann ich nicht, das muss er tun. Lass uns nicht schon wieder streiten.", bat er mich. Langsam nickte ich, ich meine es würde eh nichts mehr nützen. Mit Aiden wollte ich eh nichts mehr zu tun haben.
Langsam schlenderte ich ins Bad und machte mich Bett fertig. Als ich dies getan hatte, packte ich schonmal meine Schulsachen ein und legte sie mit frischer Kleidung für Morgen hin. Danach ging ich ins Bett. Ich scrollte durch Instagram. Alte Bilder von Aiden und mir löschte ich entgültig. Er ist nun Geschichte und das wird ab nun so bleiben. Was er kann, konnte ich schon längst. Mit diesen Gedanken schlief ich mühelos ein.
