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Kapitel 4

Charlette pov

"Wo zum Teufel steckt der?" Fragte sich Paula. Es ist jetzt schon wieder eine Stunde vergangen. Ich kämmte mir meine blonden Haare. "Kannst du jetzt mal auf hören?!" Meckerte Paula. Ihre hell blauen Augen funkelten mich böse an. "Du siehst überhaupt nicht aus wie ein typischer Werwolf. Deine Haut ist bleich, deine Augen hell und deine Haare Blond...fast weiß." Lenkte ich vom Thema ab. "Was willst du den jetzt?" Fragte sie. Victor brachte mir einen Tee. "Danke sehr." Nahm ich die Tasse an. "Er kommt."

"Wo warst du?" Drehte sie sich zu ihm um. Ich drehte mich auf meinen Stuhl zu ihnen. "Ja sorry, ich wurde von...Menschen aufgehalten. " erklärte er. "Appropo! Wollen wir jetzt mal zu der heißen Werwölfin im Keller?" Fragte Paula grinsend. "Das könnt ihr machen. Ich bereite mich auf etwas vor." Lief ich in mein Zimmer.

Paula pov

"Warte! Willst du wo hin? Eine Sekunde... Du hast das Haus seid ...mehreren Jahrzehnten nicht verlassen und wenn, nur verdeckt. Also...was hast du vor?" Fragte ich Charlette. "Wusstet ihr das niemand da draußen weiß wie ich aus sehe? Ich werde seid ewigen Zeiten etwas Spaß haben." Grinste sie, dass man ihre Fangzähne sah. "Aber ich will mit der Wölfin sprechen." Meinte Emilio. "Okay...Na komm!" Lief ich in den Keller. Victor trug uns Essen hinterher. "Hast du Hunger?" Fragte ich die Wölfin. "Lass mich in Ruhe!" Knurrte sie. "Okay dann esse ich es halt!" Saß ich mich auf den Boden. Provokativ aß ich vor ihr. Ihr Magen knurrte.

"Geht es dir gut?" Fragte Emilio sie plötzlich. Wir sahen ihn fragend an. "Ihr Werwölfe seht immer so seltsam aus." Meinte er und ging. "Was isn los mit dem...?" Fragte sie mich. "Sag mal wie heißt du?" Fragte ich sie. "Anni." Antwortete sie. "Na los iss." Führte ich den Löffel durch die Gitterstäbe. Zögerlich ging sie zum Löffel. Sie steckte sich eine Strähne hinters Ohr. Sie nahm den Löffel in den Mund. Ich betrachtete sie. Der Mond leuchtete auf ihre Braunen Haare mit Blonden Spitzen.

>Niedlich diese Sommersproßen...<

Ich musste grinsen. Daraufhin spuckte sie den Inhalt aus. "Das ist vergiftet!" Behauptete sie panisch. "Ich hab davon gegessen! Das was du hier gemacht hast ist Lebensmittel Verschwendung!" Meckerte ich sie voll. "Dein Pech was grinst du auch so." Drehte sie sich weg von mir. "Sowas ne..." nuschelte ich. Ich gab Victor den Teller. "Komm wir nun zur Befragung. Warum wollt ihr uns umbringen?" Fragte ich. "Ihr seid Monster!" Antwortete sie. "Ahja...Ich bin ein Werwolf! Wo ist also der Unterschied, zwischen dir und mir?" Fragte ich sie. "Ihr bringt Menschen um." Sagte sie. "Habt ihr auch...naja um ehrlich zu sein nicht nur." Erklärte ich. "Red keinen Unsinn! Ihr habt damals so viele umgebracht. Denkst du ich kenn die Legende nicht? Die Welt war friedlich und dann habt ihr die Menschheit Unterdrückt!"

Bei Ihrem Aberglaube begann ich zu lachen. "Wieso lachst du!?" Fragte sie und zeigte ihre Reißzähne. "Ach ich lache über den Aberglaube. Interessant was die Menschen für Lügen untereinander erzählen. " schmunzelte ich. Sie sah mich fragend an. "Na schön. Die wahre Geschichte lautet so...

Als wir uns raus gehalten haben, vor allem die Vampire, führten die Menschen Krieg. Erster Welt Krieg, zweiter Welt Krieg und viele Kriege untereinander. Es gab Hungersnot, Obdachlosigkeit. Im übrigen haben die Menschen meine Familie, Emilios Familie und Charlettes Familie auf dem Gewissen. Also sag mir nicht das wir morden. Normalerweise ist das unsere Natur. Die Menschen sind keine Jäger. Sie bilden sich nur ein welche zu sein. In Wirklichkeit aber machen sie alles, was nicht so ist wie sie runter und wollen es zerstören. Das alles nur wegen unterschiedlichem Glauben, einer andere Hautfarbe, das Gewicht bis hin zu Behinderungen." Erklärte ich. "Nein. Das...Nein." wollte sie mir nicht glauben. "Verläugne die Wahrheit wenn du magst, aber es gibt Beweise. Sie wurden nur ausgelöscht damit sich kein Mensch daran Orientieren kann. " Ich stand auf und machte mich zum ab Gang bereit. "Warte! Ich...Ich hab durst und kannst du mir noch die Beweise zeigen?" Fragte sie. Ich lief zu ihr. "Versprichst du mir ein braver Wolf zu sein?" "Wer weiß." Grinste sie. "Wenn du mich nicht versucht hättest um zu bringen, wärst du sympathisch. " Lächelte ich.

Victor kam nun zu mir. Er schloss die Tür auf. Sie trat raus. "Ich werde dich nun in die Bibliothek führen. Charlette bekommt einen Anfall wen was unordentlich wird. "Wie sieht sie aus? " Fragte sie. "Hör auf mich aus zu fragen." Entgegnete ich darauf.

Emilio pov

"Wo genau willst du hin?" Fragte ich Charlette. "Ich geh unter Menschen." Antwortete sie.

>Hilf mir...<

"Ich will wissen wo genau!" Wurde ich lauter. Sie sah mich wütend an. "Du erhäbst deine Stimme nicht vor mir! Ich bin älter und Stärker." Stieß sie mich zur Seite.

>Du musst doch merken das ich das nicht bin!<

Charlette pov

>Irgendwas ist heute seltsam... naja er Lebt schon ewig...vielleicht will er spannenderes als...Das. <

Ich lief aus dem Haus. Es war ungewöhnlich in einem Sommerkleid rum zu laufen und nicht in meinen sonst Victorianischen Kleidern. Das Kleid war Schwarz und um die Teile befand sich eine Rote Schleife. Ich lief zu der nächst liegenden Bar und suchte mir einen freien Tisch. "Was darfs für Sie sein?" Fragte der Kelner. "Ich würde den Magarita Blue gern aus probieren. " Lächelte ich.

>Gott ist das seltsam...<

Er brachte es mir. "Aber sagen sie mal...Sind sie überhaupt alt genug?" Fragte er. Ich sah ihn intensiv an. "Ja, ist das Getränk nicht sogar aufs Haus?" "Ja ist es." Er stellte es hin und ging. Ich nahm einen Schluck. Jemand setzte sich mir gegenüber. "Hallo, Süße." Grinste er. "Guten Abend." Lächelte ich. "Wie vornehm... Ich hab dich hier noch nie gesehen. " beugte er sich vor. Seine Haare waren wellig, durchgestuft und mittellang. Sie vielen ihm ins Gesicht. Seine grünen Augen schimmerten durch seine Haare. Links hatte er weiße und rechts schwarze Haare. "Starren ist nicht so vornehm..." Lächelte er. "Entschuldige... Ich lebe außerhalb der Stadt und bin deshalb nicht oft unter Menschen." Nahm ich einen weiteren Schluck. "Man darf als Mensch außerhalb der Stadt leben?" Lachte er leicht. "Wenn man dort seit Generationen lebt." Lächelte ich weiter. "Weißt du ... "

Er saß sich nun neben mich. "Dein Lächeln wirkt so echt, aber auch so falsch...darf ich dein echtes kennenlernen? " Fragte er. "Du bist ein betrunkener Fremder...Ich lehne dankend ab. "Sah ich ihn an. "Bekomm ich vielleicht deinen Namen?" Fragte er weiter. "Jane. Und du?" Fragte ich ihn und trank mein Glaß aus. "Taylor." Antwortete er. "Okay. Auf Wiedersehen, Taylor." Stand ich auf und wank.

Ich lief über den Marktplatz. Der Brunnen ist das einzige was erhalten geblieben ist. Ich erinnerte mich daran, als meine Töchter um ihn gerannt sind und Spaß hatten. Alles war leer. Das einzige was dort war,war eine flackernde Laterne. Jemand klammerte sich um meine Tailie. Ich stieß die Person von mir. Es war Taylor. "Was sollte das!" Sah ich ihn wütend an. "Wow bist du kräftig..." lachte er und stand auf.

Er ist nicht mal so weit geflogen wie erhofft...so etwas ist eigentlich nur bei ...

"Ich bin ein Werwolf so etwas passiert bei nächten wie dieser." Grinste er. Ich sah zum Vollmond. "Verwandelst du dich nicht gleich in einen...Wolf?" Versuchte ich ängstlich rüber zu kommen. Er stand mit einen mal vor mir.

>Ein reinblüter...<

"Du brauchst keine Angst haben. Lass es einfach zu." Küsste er meinen Hals. "Okay." Grinste ich und biss in seinen Hals. Ich drückte ihn zu Boden.

>Er ist stärker als bisherige...was ein Glück ist der besoffen.<

Als sein Blut meinen Rachen runter lief kam es mir wie ein Schlag.

Ich ließ von ihm ab.

"In deiner Familie gab es einen Hybrid! " ich konnte mir ein Lächeln nicht verkneifen. Sein Blut war so...lecker. Ich nahm ihn mit.

"Warum haben sie jemanden mit gebracht,wenn ich fragen darf?" Stellte Victor seine Frage. "Stell keine Fragen, die ich dir sowieso aus Langeweile offenbaren werde. Bring ihn in den Keller. " Befahl ich. "Seid wann nimmst du unschuldige mit?" Fragte Emilio. "Seid dem er mein Interesse geweckt hat. " antwortete ich. "Gib ihn doch ein Gäste Bett. Wer weiß ob sich die Wölfin mit ihm versteht." Erklärte Emilio. Ich dachte kurz nach. "Victor! Bring ihn auf mein Zimmer. Da hab ich ein Auge auf ihn." Meinte ich. "Kannst du dich doch verlieben?"Fragte Emilio daraufhin. "Mach keine Schärze. Aber was anderes. " ich zog ihn an mich. "Sag der Hexe das der Zauber schlampig und auffällig ist."

Emilio pov

>Sie hat es doch bemerkt?<

"Ich bin von keiner Hexe besessen also lass mich in Ruhe!" Befreite ich mich aus ihrem Griff. Ich ging zur Gruft. "Wie konnte sie es bemerken!?" Regte sich die Hexe auf. "Vielleicht weil du drotzdem eine kleine Hexe bist." Befreite ich mich langsam aus dem Fluch. "Was?! Hör auf dich zu lösen!" Befahl sie.

>Ich muss es schnell machen...<

Ich rannte auf sie los und drehte ihr den Hals um. "AHHH!"schrie eine Frau. Sie hatte schulterlanges braunes Haar. Dazu auch Braune Augen. Sie nahm ein spitzes Stück Holz in die Hand. "Komm mir nicht zu nahe!" Schrie sie mich an. "Hatte ich eigentlich nicht vor..."

Ich stand nun hinter ihr. "Aber jetzt." Sie drehte sich um und kratzte meine Wange auf. "Au..." ich hielt sie fest. "Du wirst mir jetzt brav folgen!" Befahl ich.

Als wir Zuhause waren sperrte ich sie in die leere Zelle.

>Wo ist der Wolf?<

"Miss. Paula und Miss. Anni haben die Bibliothek aufgesucht." Erklärte Victor. "Hä? Die Werwolf Tussi brauchst du nicht mit >Miss< an zu reden. Bring aber dort mal Kissen und so was rein. Menschen sterben schnell. Ich muss sie noch was fragen. Der Hexen Zauber hat mich geschwächt. Ich geh pennen." Wank ich Victor ab. Er nickte.

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