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Kapitel 5

Sie stand auf.

Es ist nicht kaputt.

Nicht schwach.

Aber es hat sich verändert.

Stärker.

Kälter.

Unaufhaltsam.

Eine Frage hallte beharrlich in den Köpfen aller nach:

Wer genau war der Geschäftsführer von Nexora Technologies?

Wer übte eine solche Kontrolle über den Markt, über die mächtigen Unternehmen, über sie selbst aus?

Ohne jemals an die Öffentlichkeit getreten zu sein?

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Conrad Sterling betrat den Aufzug mit seiner gewohnten gelassenen Autorität, präzisen und entschlossenen Bewegungen und aufrechter Haltung, als könne ihn nichts auf der Welt aus der Ruhe bringen. Sein Blick blieb unverwandt nach vorne gerichtet, unbewegt, ohne etwas preiszugeben, trotz des Sturms, der sich offensichtlich in seinem Inneren zusammenbraute.

Die anderen folgten ihm, stiller als sonst, jeder in seine eigenen Gedanken versunken, doch vereint durch dieselbe Neugier.

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Im 10. Stock stand Elias da und wartete, vollkommen gelassen, als hätte er schon auf sie gewartet.

Die persönliche Assistentin der Person, die hinter den Kulissen jede Bewegung kontrollierte.

„Herr, folgen Sie mir bitte“, sagte sie höflich, in einem professionellen, aber bestimmten Ton.

„Während sie losgingen“, fügte sie hinzu: „Die Dame ist gerade in einer wichtigen Besprechung. Sie müssen zehn Minuten warten.“

Eine kurze Pause.

„Sie ist ziemlich beschäftigt … sie steht nicht jedem zur Verfügung.“

Die Worte trafen tief.

Hart.

Zu sagen, dass die Sterlings, die Bennetts und die Whitmores schockiert waren, wäre eine Untertreibung.

Eine Frau?

Was steckt hinter all dem?

Ihre Mienen veränderten sich unmerklich: zuerst Ungläubigkeit, dann Verärgerung und schließlich etwas viel Zerbrechlicheres unter all dieser Fassade.

Ego.

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Man führte sie zur Hütte, und ihre Augen musterten instinktiv alles um sie herum, auf der Suche nach dem kleinsten Hinweis auf die Person, die sie gleich kennenlernen würden.

Doch was ihre Aufmerksamkeit am meisten auf sich zog, war …

die Tür.

Ohne Namen.

Ohne Titel.

Ohne Identität.

Einfach nur eine glatte Oberfläche.

Leere.

Und doch…

Es schien absichtlich so zu sein.

Absichtlich.

Als wäre sogar die Anonymität sorgfältig durchdacht worden.

Es war geplant.

Methodisch.

Präzise.

Makellos.

„Wie professionell“, murmelte Tristan zwischen zusammengebissenen Zähnen und lehnte sich beim Eintreten leicht zurück.

„Sie ruft uns hierher und verschwindet dann. Was für eine … Frau.“

In seiner Stimme lag Frustration.

Aber dahinter…

etwas anderes.

Unbehagen.

Die Vorstellung, dass eine Frau sie im Spiel übertrumpfen könnte …

war nicht leicht zu akzeptieren.

Elias deutete auf den Sitzbereich und behielt dabei seine ruhige Haltung bei.

„Bitte macht es euch bequem.“

Und damit…

ging er.

Wieder herrschte Stille im Raum.

Aber diese Stille war anders.

Bedrückender.

Bedrückend.

Jede Sekunde, die verging, schien länger zu dauern als die vorherige, als hätte sich die Zeit selbst verlangsamt, nur um seine Geduld auf die Probe zu stellen.

Sein Blick wanderte immer wieder zur Tür.

Warten.

Er schaute hin.

In Erwartung.

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Und dann…
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