Kapitel 3
„Und Graham … Margaret und Celeste haben recht. Es wird Zeit, dass wir anfangen, einen Freund für Claire zu suchen.“
Claires Hand umklammerte den Löffel leicht.
Nur für eine Sekunde.
Dann …
nichts.
Keine Reaktion.
Kein Protest.
Sie senkte einfach wieder den Blick.
Conrad stand auf, zog seine Ärmel zurecht und verließ das Esszimmer.
Einer nach dem anderen –
…folgten ihm alle.
Die Stühle wurden beiseitegeschoben.
Die Schritte hallten wider.
Die Gespräche verstummten allmählich.
Bis…
Der Raum war wieder leer.
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Doch die Stille blieb.
Bedrückend.
Unbeweglich.
Unverändert.
Denn im Haus der Sterlings—
… wurden die Dinge nicht immer laut ausgesprochen.
Aber man verstand sich immer.
Und einige Dinge…
Man sprach nie wieder davon.
Nicht, weil sie in Vergessenheit gerieten –
sondern weil sich alle dafür entschieden, sie zu vergessen.
Irgendwo in eben diesem Haus,
hinter verschlossenen Türen und in stillen Fluren,
bestand die Vergangenheit noch immer fort.
Unsichtbar.
Unhörbar.
Aber sie sind nicht verschwunden.
Nicht ganz.
Nexora Technologies.
Ein Name, der plötzlich überall auftauchte.
Im Stillen.
Unerbittlich.
Und nun –
unvermeidlich.
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Die Glastüren glitten auf.
Seine Schritte hallten auf dem polierten Boden wider.
Bedächtig.
Stabil.
Unbestreitbar.
Die Angestellten hielten inne.
Einige senkten sofort den Blick.
Manche taten so, als hätten sie es nicht bemerkt.
Aber alle spürten es.
seine Anwesenheit.
Er ging an ihnen vorbei, ohne sie auch nur anzusehen.
Als hätte er nichts zu beweisen.
Als ob ihr hier bereits alles gehören würde.
Ein Mann folgte ihr eilig und versuchte, mit ihr Schritt zu halten.
„Frau …“, sagte er leise.
Keine Antwort.
„Frau …“, sagte er leise. „Heute Morgen hat Sterling Meridian Holdings angerufen. Sie haben um ein Treffen gebeten.“
Ihr Schritt wurde nicht langsamer.
„Soll ich das vereinbaren?“, fragte er vorsichtig.
Stille.
Also…
Sie blieb stehen.
Plötzlich.
Sie hielt sofort inne.
Warte.
Vorsichtig.
„Es ist Zeit.“
Seine Stimme klang ruhig.
Zu ruhig.
„Ja, Frau.“
„Planen Sie es“, sagte sie. „Aber alles wird nach meinen Vorstellungen ablaufen.“
„Natürlich, Frau.“
„Um wie viel Uhr?“, fragte sie.