Zwei - Rain
Ich blies den Rauch langsam aus meinen Lungen und fixierte meine Augen auf das imposante weiße Haus vor mir. Es stand da wie eine makellose Fassade, doch ich wusste, dass sich hinter diesen eleganten Mauern eine dunkle und unheilvolle Realität verbarg.
Die Lichter im Inneren erloschen nacheinander, und die große weiße Tür öffnete sich langsam.
Sie trat heraus, begleitet von ihrer Tochter, die ein enges schwarzes Kleid trug, das ihre schlanke Figur wie eine zweite Haut umschloss und ihr buchstäblich die Luft zum Atmen nahm. Ein dumpfes Klacken erfüllte meine Ohren, als sie auf ihre hohen Absätze über den gepflasterten Weg zu ihrem schwarzen Auto schritt.
Jeder Schritt wirkte wie ein donnender Schlag in meinem Inneren, den ich vermeiden wollte, aber der mich dennoch mit jeder Faser meines Seins durchdrang.
Mit sicherer Hand hob sie den Saum ihres Kleides an, während sie in das Fahrzeug stieg, und ihre Blicke trafen kurz auf meinen.
Sie wusste, dass ich sie beobachte, und ich flüsterte: "Du hast keine Ahnung, was du da tust. Du enthüllst meine Deckung, Kleines."
