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~Sebastian~
Nino und ich saßen auf der Terrasse. Er saß auf mein Schoß und las ein Buch. Ich verteilte ein paar Küsse auf seinen Hals, meine Arme waren um seinen Bauch geschlungen und wir genossen den Moment zu zweit.
,,Schatz, was hältst du eigentlich von einem dritten Kind?"
,,Du bist schwanger?"
,,Nein, aber was hältst du davon?"
,,Ich dachte gerade wirklich, dass du schwanger bist, aber die Idee klingt gut, sehr gut sogar."
Ich drückte ihn näher an mich und küsste ihn weiter am Hals.
,,Also willst du noch ein drittes Kind?"
,,Wir können gerne auch fünf Kinder bekommen."
Er lachte leise und legte seinen Kopf in den Nacken.
,,Das ist zu viel."
,,Wenn du meinst. Ich möchte, aber trotzdem noch ein Kind."
,,Das find ich gut den ich möchte auch eins."
,,Nur eins oder auch zwei?"
,,Zwei geht auch noch, aber erst mal eins."
,,Dann probieren wir es."
Ich atmete Ninos Duft ein und schloss meine Augen.
,,Ich liebe dich mein kleiner."
,,Ich dich auch."
Nach ein paar Stunden, wo wir unsere Zeit zusammen genossen, vergingen schnell und Tim kam zu uns auf die Terrasse.
,,Am Samstag treff ich mich mit Alex und Kevin."
,,Das freut mich, wollen du und Leila dann am Sonntag zu Onkel Max und Milo?"
,,Haben sie angerufen?"
,,Nein, aber ich glaube die beiden würden, sich freuen, wenn ihr sie wieder besuchen geht."
,,Na gut, ich ruf die beiden gleich an."
,,Mach das und grüß sie von uns."
,,Ja." rief er noch bevor er hoch in sein Zimmer rannte.
,,Was hast du den am Sonntag vor das die beiden nicht da sein sollen?"
,,Ach nur einfach Ruhe und Entspannung."
Er wusste, dass ich es merkte, dass er log, aber auch allein das, was er gesagt hatte, konnte nicht stimmen. Er liebte Tim und Leila über alles, auch, wenn die beiden nun in der Pubertät waren.
Mit 17 Jahren hatte Leila noch keinen Freund oder eine Freundin, aber sie hatte uns auch gesagt das sie bis sie 18 Jahre alt ist auch keinen haben möchte.
Tim war 14 Jahre alt und bei ihm hatte ich den Verdacht das er sich verliebt hatte, aber ob das stimmt, wusste ich nicht, dafür musste ich ihn fragen oder meinen kleinen, aber der würde mir nur erzählen, dass ich durch meine Arbeit so wenig über unsere Kinder weiß.
Ich liebte ihn trotzdem noch und unsere Kinder.
,,Nino?"
,,Warum nennst du meinen Namen?"
,,Ich bin so froh, dass du mich geheiratet hast."
,,Und ich bin froh, dass du mich damals gefunden hast."
,,Wie meinst du mit gefunden Dad?"
Wir schauten zur Terrassentür und dort standen unsere 2 Kinder.
,,Das erzählen wir euch ein anderes Mal, wenn wir genug Zeit haben, aber heute nicht und morgen habt ihr euren letzten Schultag bevor die Ferien beginnen."
,,Aber Papa, wann erzählt ihr es uns dann?"
,,Wenn wir mit Onkel Max und Milo zusammen sitzen dann."
,,Also kommt ihr am Sonntag auch mit?"
,,Nein, euer Dad und ich bleiben hier."
,,Okay, dann fahren wir allein am Sonntag zu Max und Milo."
Die beiden gingen wieder und Nino lehnte sich an mich.
,,Sie werden ihn dafür hassen, was er mir angetan hat."
,,Ich weiß, aber irgendwann müssen wir es ihnen erzählen."
,,Aber was ist wenn, sie dann auch uns hassen, schließlich haben wir ihn eine zweite Chance gegeben."
,,Er hat sich doch geändert und es tut ihn doch auch leid, sie werden es schon verstehen."
,,Ich habe Angst, dass sie das nicht tun."
,,Das glaube ich dir, aber es wird alles gut mein kleiner."
