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John ist nach dem Film gegangen und ich versuchte mich nicht an den Kuss mit ihm zu erinnern.
Leicht war es nicht und so grübelte ich noch die ganze Nacht darüber.
Am frühen Morgen vibrierte mein Handy und als ich rauf schaute war es eine unbekannte Nummer, aber als ich die Nachricht las da wurde mir klar das sie von John war.
~Kann ich heute wieder zu dir kommen?~
Die Nachricht wollte ich ignorieren schrieb ihm dann, aber doch zurück.
~Nein habe noch viel zu tun, woher hast du eigentlich meine Nummer?~
~Lilly hat sie mir gegeben, aber schade naja, vielleicht morgen:)~
Na ganz toll eigentlich wollte ich nicht das er wieder hier kam. Ich musste unbedingt mit Lilly darüber sprechen.
Schnell rief ich sie zu Hause an.
,,Hey Ju."
Nach nur 3 mal klingeln ging sie schon ans Telefon hörte sich, aber sehr nervös an.
,,Alles gut bei dir, du klingst so merkwürdig."
,,Ja alles gut, Was.. wolltest du den?"
,,Ich muss unbedingt mit dir reden hast du heute Zeit?"
,,Ähm.. Nein tut mir leid."
Schon hatte sie aufgelegt.
Lillys verhalten mir gegenüber fand ich sehr merkwürdig also beschloss ich erst einkaufen zu gehen und danach zu ihr zu fahren.
Ich packte gerade die Einkaufstaschen aus da klingelte es an meiner Tür.
Stöhnend machte ich die Tür und am liebsten hätte ich sie gar nicht aufgemacht.
,,Was ist den? Hast du meine Nachricht nicht sorgfältig durchgelesen?"
,,Doch habe ich, aber ich dachte ich komm dir helfen."
,,Danke brauche ich, aber nicht."
Ich wollte die Tür schließlich, aber John stellte seinen Fuß dazwischen.
,,Hey, Was soll das?"
,,Bitte Ju lass mich rein."
,,John bitte geh nach Hause."
,,Ju bitte, Ich muss mit dir reden."
,,Nein Lass uns morgen reden, aber nicht heute."
,,Na gut."
Er zog seinen Fuß weg und drehte sich um.
Schnell schloss ich die Tür und atmete glücklich aus. Ich wollte ihn heute wirklich nicht sehen, allein was gestern passiert ist da bekomme ich wieder Gänsehaut. Ich ging wieder in die Küche und packte den Rest der Einkaufstasche aus.
Als ich endlich alles verstaut habe machte ich mich auf den weg zu Lilly.
Bei ihr angekommen klingelte ich an ihrer Tür.
,,Lilly mach auf ich bin es."
Die Tür wurde geöffnet und Lilly schaute mich nervös an.
,,Ju.. was machst.. du den hier?"
Sie schaute die ganze Zeit umher und ich fragte mich, ob sie jemand verfolgt und sie deswegen so drauf ist.
,,Wirst du verfolgt oder warum schaust dich nervös um?"
,,Oh.. ähm nein.. nein alles.. äh gut."
Ich konnte es ihr nicht glauben und fragte sie, ob ich rein kommen dürfte, aber sie blockte komplett ab. Schließlich machte ich mich nach einer langen Diskussion wieder auf den weg nach Hause. Das ganze verstand ich nicht, aber irgendwann da würde sie es mir sagen da bin ich mir zu hundertprozentig sicher.
Zu hause angekommen zog ich mir meine Sachen aus und machte mir Milchreis zum Essen.
Ich setzte mich mitsamt Teller auf die Couch und machte den Fernseher an.
Die Zeit verging und John schickte mir immer wieder Nachrichten.
Wie die letzten male vibrierte mein Handy und seufzend schaute ich mir seine Nachricht an.
~Ich bin gleich bei dir~
~Nein ich gehe jetzt ins Bett~
~Ich stehe vor deiner Tür~
Ich schrieb ihm nicht zurück und hoffte das er wieder gehen würde.
~Ich weiß das du da bist, mach bitte auf~
~Mach auf Ju~
~Nein warum sollte ich?~
~Weil ich mit dir reden muss~
~Warum schreibst du es mir den nicht?~
~Weil ich es dir persönlich sagen möchte~
Genervt stand ich auf und machte die Tür auf.
,,Sag was du willst."
,,Danke für die nette Begrüßung."
,,Du nervst schon den ganzen Tag, also was willst du?"
,,Mit dir reden, darf ich reinkommen?"
,,Nein."
Kurz ist es ruhig bis John mir wieder näher kam.
,,Ju, komm schon."
,,Hör auf John, das gestern war ein versehen und es wird nicht wieder passieren."
,,Ju, hör auf so etwas zu sagen."
,,Nein das werde ich nicht, es war ein Fehler und es wird nie wieder passieren."
John lehnte sich vor und war mir wieder einmal ganz nah.
,,Erzähl mir nicht das, dass ganze dir.. nicht gefallen hätte."
Ich schluckte und versuchte von ihm zu weichen, aber jeden Schritt den ich zurück machte, machte er einen vor.
Schließlich waren wir so weit das John schon die Tür geschlossen hatte und ich praktisch schief auf der Couch lag.
,,Also sag mir Ju, wie sehr hat es dir gestern wirklich.. gefallen?"
Schon lagen seine Lippen auf meine.
