Lange Wochen
Wir verbringen die Tage und Nächte nur zusammen im Bett. Die Untersuchungen laufen aber ohne Neuigkeiten.
Wir hatten auch wieder Appetit was lange nicht war.
Nach drei Wochen bekamen wir die Nachricht vom Arzt, dass unsere Werte wieder gut sind und die Quarantäne vorbei ist. Ich darf wieder nach Hause. Es war Freude und traurig in einem, also packt ich meine Sachen. Wir wussten beide nicht, wie wir uns verabschieden sollen. Und so standen wir lange einfach nur da. Irgendwann umarmten wir uns lange und innig, aber es macht sich eine Leere in mir bemerkbar.
Meine Familie freut sich, dass ich endlich wieder gesund und zuhause bin. Nur Max weiß Bescheid, was in den Wochen wirklich zwischen Nick und mir passiert ist. Wir saßen lange in seinem Zimmer und haben geredet, wir erzählen uns alles, schon immer.
Gegen Mitternacht bin ich ins Bett gegangen aber ich konnte nicht einschlafen, es war alles fremd geworden so alleine. Also habe ich wieder angezogen und bin raus, um den Kopf frei zu bekommen. Es war angenehm warm in dieser Nacht, ich war ja mehrere Wochen wie eingesperrt. Ich entdeckte eine bekannte Gestalt in der Nähe, Nick der wohl den gleichen Gedanken hatte.
Er hat mich gesehen und kommt mir entgegen. Ich weiß gar nicht, was ich mit meinen Gefühlen machen soll. Im Mondschein erkenn ich Erleichterung in seinem Gesicht. Er konnte auch nicht schlafen, weil er die ganze Zeit an mich denken musste. Ich musste ihn einfach küssen für das Geständnis. Ich habe ihm dann auch gesagt, dass ich mich in meinem Zimmer sehr fremd fühle so alleine. Daraufhin hat er angeboten mit zu mir zu kommen und zu bleiben, da es ihm genauso geht. So gingen wir zu mir, und kuschelten einfach nur bis wir eingeschlafen sind.
