Kapitel 3
Zairas Blick traf auf seinen, voller Wut. Sie spürte, wie sich ihre Oberschenkel anspannten, als sie die Intensität seines Blicks sah, seine bedrohliche Art, ohne jede Spur von Furcht. Niemand hatte sie jemals mit so viel Selbstbeherrschung und Dominanz angesehen wie dieser Mann in diesem Moment.
Alle fürchteten Zaira ein wenig wegen ihres Bruders.
Sogar Caelan.
Ein einzigartiges Stöhnen, das ihm über die Lippen kam und durch sein Glied vibrierte, reichte aus, damit seine Hüften innehielten, während er in das Kondom ejakulierte. Ein Schrei der Lust entfuhr ihm, während seine Finger Muster in ihre Kopfhaut zeichneten und sein Körper sich auf dem Stuhl entspannte.
Caelan beobachtete, wie die kleine Prinzessin mit einem zufriedenen Lächeln auf den Lippen davonging. Sie zog ihm das Kondom ab, knotete es zusammen und zog ihm lächelnd die Unterhose wieder an. Bevor Zaira ihn fragen konnte, wie er sich geschlagen hatte, sah sie das intensive Verlangen in seinen Augen, während er sie unverwandt ansah.
Zaira hielt angesichts seines intensiven Blicks den Atem an. Noch nie hatte sie sich so schön gefühlt wie in diesem Moment, als er ihr das schwarze Haar aus dem Gesicht strich, um sie besser sehen zu können.
Niemand wusste, wie das Mädchen mit gemischter Herkunft aussah, aber da war er und genoss sie auf eine Weise, die kein Mann außerhalb des Roten Ordens je erlebt hatte.
Ihr Lächeln wurde breiter, als sie die Wodkaflasche packte und an die Lippen führte. Sie nahm ein paar Schlucke, bevor sie die Flasche wegsteckte. Die Wirkung des Alkohols setzte langsam ein, ihr Blick wurde trüb und die Welt um sie herum begann zu schwanken. „Wer ist der Nächste?
Bevor jemand antworten konnte, nahm sie ihre Hände aus dem Haar, ließ sie hinter den Rücken gleiten und zog ihre Waffen. Sie erschoss die elf Jungs, bevor sie auch nur blinzeln konnten. Die Wachen stürmten in den Raum, doch alle fielen tot um. Zaira saß betrunken auf dem Boden und lachte, während Kael sie mit den beiden Pistolen, die er in den Händen hielt, präzise niedermähte.
Er hob sie in die Arme, warf sie sich über die Schulter und ging zwischen den Leichen hindurch. Dabei schaute er sich vorsichtig um, bevor er weiterging.
„Soren“, lachte Zaira, die nicht stillhalten konnte und bei jeder Bewegung hin und her schwankte.
Kael stöhnte und gab ihr einen Klaps auf den Hintern. „Sei still.“
Zaira war zu betrunken, um etwas anderes als einen Scherz zu bemerken. Es konnte unmöglich echt sein. „Soren!“, rief sie erneut. Er würde ihr erklären, dass es eine Überraschung war, die man für sie vorbereitet hatte. „Wo bist du hin, Soren?“
Trotz der vier Schüsse in die Brust stand Soren auf und schleppte sich zu dem Mädchen hinüber. „Nehmt die Prinzessin nicht mit“, sagte er mit starkem Akzent, den Kael kaum verstehen konnte.
Zaira lachte nur leise vor sich hin. „Hast du diese interaktive Schießerei geplant, Soren? Ich bin so betrunken, dass ich dir nicht einmal richtig danken kann.“
„Zaira.“ Bevor er den Satz zu Ende sprechen konnte, bohrte sich eine Kugel in seine Brust. Seine Sicht verschwamm, während er mit dem Gesicht nach unten zu Boden fiel. Zairas Kichern verstummte, und ihr Lächeln verschwand.
Noch bevor sie seinen Tod begreifen konnte, wurde sie in ein fahrendes Fahrzeug gestoßen. Diese braunen Augen überschwemmten sie, bis nur noch Dunkelheit übrig blieb. „Planänderung.
Hass erfüllte ihren Blick, und das Adrenalin spülte den Alkohol aus ihrem Körper. „Du hast Soren getötet.
Gib mir ein verdammtes Beruhigungsmittel.
Zaira wehrte sich gegen ihn, während er sie gegen den Autositz drückte. Eine Spritze bohrte sich in ihre Haut, was ihr einen Schmerzensschrei entlockte. Ihre Augen füllten sich mit Tränen der Trauer, der Reue und der Angst. „Du hast Soren getötet!“ Zaira verlor das Bewusstsein, bevor sie den Satz zu Ende bringen konnte.
Schließlich gehörte dieser gutaussehende Mann nicht zu Caelans Leuten.
Vier Wochen. So lange hatte Zaira Zeit mit ihrer Familie verbracht, bevor man sie ihr weggenommen hatte. Sie konnten nicht einmal einen Tag länger warten. Nein, sie mussten ihm unbedingt den Geburtstag verderben. Nun lag sie verkatert, gefesselt und verlassen auf dem Boden eines Luxusflugzeugs.
„Dieser Teil war nicht Teil des Plans. Das war nicht Teil des Plans.“
Zaira runzelte die Stirn und versuchte, sich trotz der starken Kopfschmerzen zu konzentrieren. Sie wollte sich an die Schläfen fassen, doch ihre Handgelenke waren gefesselt. Plötzlich wurde ihr klar, dass alle ihre Gliedmaßen gefesselt waren, sogar die Daumen.
„Non sappiamo cosa stia pensando.“ Wir wissen nicht, was sie denkt.
Sie verstand nicht, was sie sagten, geschweige denn in welcher Sprache. Ob es sich um Spanisch, Portugiesisch oder Valdorianisch handelte, wusste sie nicht.
„Wenn ihr Bruder davon erfährt, wird er kommen, um sie zu holen.“ Wenn ihr Bruder davon erfährt, wird er kommen, um sie zu holen.
Was zum Teufel sagten die da? Redeten sie über sie?