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Kapitel 3

Ich öffne meine Augen und stöhne leise.

Mein Kopf zerspringt wie wild, meine Kehle ist eine Wüste.

Holt mir doch mal jemand Wasser!

Ich verstehe nicht sofort, was hier passiert.

Die Welt um mich herum wackelt wie ein Pendel, und mit ihr alle Gegenstände um mich herum.

Ich blinzelte ein paar Mal, versuchte mich aufzusetzen, versuchte mich zu erinnern, wo ich war und was mit mir los war.

Ich sehe einen mir unbekannten Raum.

Es gibt eine teure, kunterbunte Einrichtung, es herrscht Halbdunkel.

Die Vorhänge sind fest zugezogen.

Ich liege auf dem Bett, völlig nackt, eingewickelt in ein Seidentuch.

Gott, was für ein Horror...

Ich beginne zu zittern.

Mein Gedächtnis kommt langsam zurück, und ich erinnere mich an etwas.

Nein, nicht alles.

Es fällt mir stückchenweise wieder ein.

Wahrscheinlich haben sie mir irgendeine Droge verabreicht, um Unruhe und Amnesie zu erzeugen.

Ich arbeitete in der Abendschicht als Kellnerin in einem Club für reiche Leute, da kamen die Sicherheitsleute auf mich zu. Sie schleppten mich irgendwohin... Sie schoben mich in eine teure Suite und befahlen mir, mich auszuziehen und still und gehorsam zu sein.

Das nächste, was ich wusste, war, dass ich IHN sah...

Gott des Sex und der fleischlichen Lust.

Ein lüsterner, heißer, brutaler Milliardär.

Ich erinnere mich nicht gut an sein Gesicht, aber ich erinnere mich an diese räuberischen, gefährlichen Augen wie ein Steinadler und an seinen heißen, straffen Körper.

Nein, nein, nein!

Zur Hölle mit ihm!

Das ist ein Traum.

Nur ein Traum...

Ich habe gerade von dem Wahnsinn der letzten Nacht geträumt!

Ich stieg vorsichtig aus dem Bett, um das Badezimmer aufzusuchen, als ich plötzlich einen scharlachroten Fleck auf dem zerknitterten Laken sah.

Eine Träne kullerte über meine Wange...

Jetzt bemerke ich den unangenehmen Schmerz in meinem Unterleib.

Ich stehe unter Schock.

Ich merke, dass ich meine Unschuld verloren habe.

Oder besser gesagt, man hat mich dessen beraubt.

Weil ich nicht vorhatte, es heute zu tun!

Das Schlimmste war die Erkenntnis, dass ich nicht einmal weiß, wer mein erster Mann war.

Kein Name.

Kein Beruf.

Keine Telefonnummer.

Ich weiß nichts über ihn...

Alles, woran ich mich erinnere, ist, dass er einen wunderschönen, muskulösen Körper, einen riesigen, kräftigen Schwanz und großen Appetit auf Sex hat!

Unwillkürlich werfe ich einen Blick auf den Nachttisch und sehe dort einen ordentlichen Haufen Geld.

Ich werde wütend.

Wut wird durch Traurigkeit und Sehnsucht ersetzt.

Dann schäm dich!

Ich wurde wie eine Art Prostituierte missbraucht, mit Geld als Gegenleistung.

Er hat meine Jungfräulichkeit gestohlen!

Ein Teufel mit dunkelbraunen, räuberischen Augen. Er benutzte mich, um seine Bedürfnisse zu befriedigen, um Dampf abzulassen, um mit mir zu spielen wie mit einem Ding, und dann verschwand er.

Ich zog mich schnell an und eilte aus dem Zimmer.

Sie haben kein Geld genommen!

Ich bin nicht so....

Und er ist ein Mistkerl!

Ich wette, es waren seine Leute, die mich unter Drogen setzten und mich ihm zum Spaß zuwarfen.

Möge er an seinem Geld ersticken!

Wenn ich ihn jemals wieder sehe, werde ich ihm ins Gesicht spucken.

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